Bundesliga der Frauen Der FC Bayern verschärft Potsdams Krise

Der FC Bayern München gewinnt souverän gegen krisengeplagte Potsdamerinnen und lässt den Rückstand zur Spitze nicht weiter anwachsen. Turbine steht mit bisher nur zwei Siegen aus sieben Spielen unter Druck.

Der FC Bayern kämpft sich aus der Krise und gewinnt das Topspiel gegen Turbine Potsdam
Okry Haist/ imago images

Der FC Bayern kämpft sich aus der Krise und gewinnt das Topspiel gegen Turbine Potsdam


Der FC Bayern München gehört weiterhin zur Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga. Gegen Rekordmeister Turbine Potsdam gewann das Team von Jens Scheuer 3:1 (3:0) dank der Treffer von Linda Dallmann (26. Minute), Simone Laudehr (27.) und Jovana Damnjanovic (45.). Anschließend hatte Sophie Weidauer für Potsdam (47.) getroffen.

Die Münchnerinnen zeigten sich nach dem 5:0-Sieg in der Champions League gegen den kasachischen Titelträger BIIK-Kasygurt als das aktivere Team und suchte mit Selbstvertrauen den Weg Richtung Gästetor.

Mit deutlich mehr Ballbesitz hatten die Bayern das Match jederzeit unter Kontrolle. Linda Dallmann passte auf Jovana Damnjanovic, doch die Serbin schoss den Ball direkt in die Arme von Torhüterin Vanessa Fischer (15.).

Die ehemalige Nationalspielerin Laudehr belohnte die offensiven Bemühungen und köpfte den von der rechten Seite eingeflogenen Eckball von Carolin Simon unbedrängt ins Tor (26.). Direkt im nächsten Angriff nutzte die Niederländerin Lineth Beerensteyn den Platz auf dem linken Flügel und spielte den Ball flach in die Mitte, wo Dallmann mit der Fußspitze rankam und durch die Beine von Torhüterin Fischer tunnelte (27.)

Kurz vor der Halbzeitpause schoss Damnjanovic ihr viertes Saisontor per Foulelfmeter - nachdem Sara Agrez im Strafraum Dallmann mit dem Ellbogen erwischte (45.).

Ein Fehler der Münchner Defensive ermöglichte den Gästen kurz nach der Halbzeit den Anschlusstreffer: Lara Prasnikar spielte von links eine flache Hereingabe vor den Sechzehner, wo die gerade erst eingewechselte Sophie Weidauer aus kurzer Distanz traf (47.)

Potsdam ist nach der Niederlage als Vorjahres-Dritter in dieser Saison mit bisher nur zwei Siegen aus sieben Spielen unter Druck und steht auf Platz acht. Bayern kann dagegen den Rückstand auf die Spitze halten, nach dem auch Tabellenführer Wolfsburg und Hoffenheim siegten.

FC Bayern München - Turbine Potsdam 3:1 (3:0)
1:0 Laudehr (26.)
2:0 Dallmann (27.)
3:0 Damnjanovic (45.)
3:1 Weidauer (47.)
München: Schlüter - Gielnik (55. Škorvánková), Hendrich, Wenninger, Laudehr - Lohmann, Dallmann, Magull, Simon (86.) - Damnjanovi (66. Rolser), Beerensteyn
Potsdam: Fischer - Agrez, Siems (68. Cahynova), Gasper (46. Weidauer), Mesjasz, Dieckmann, Graf, Gerhardt, Ehegötz (46. Chmielinski), Prasnikar, Zadrazil
Schiedsrichterin: Westerhoff
Gelbe Karten: Dieckmann, Agrez / Dallmann
Zuschauer: 956

mjm



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thomas0815-1 20.10.2019
1. Bayern
ist im Basketball top (weil viel Geld fließt) und seit sie in den Frauenfußball investieren eben auch da. Was kann da ein Provinzteam wie Potsdam (trotz Rekordmeister) noch ausrichten. Dies an alle die ständig an RB Leipzig rummeckern. Geld zählt - nichts anderes (mehr).
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