Bundesligafinale in Bildern Werder schnauft durch, Schalke schnaubt vor Wut

Bremen darf weiter auf den Verbleib in der Bundesliga hoffen. Timo Werner, Marco Russ und Mario Götze wurden verabschiedet. Auf Schalke regt sich Widerstand. Eindrücke vom letzten Spieltag der Saison.
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Bereits vor dem Anpfiff hatte sich Bremens Trainer Florian Kohfeldt zuversichtlich geäußert: "Mir ist nicht flau, ich habe Energie, und ich will dieses Spiel gewinnen."

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Das Plakat mit der Aufschrift "Wir glauben dran" hing unweit der Mittellinie. Es scheint geholfen zu haben.

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Mit drei Toren führte Werder bereits zur Halbzeit, 6:1 hieß es am Ende. Damit hat Bremen den zweiten Bundesliga-Abstieg nach 1980 vorerst verhindert und erhält die Chance gegen den 1. FC Heidenheim oder den Hamburger SV in der Relegation doch noch die Klasse zu halten.

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Einen direkten Abstieg zum Abschied aus Bremen wird es für Claudio Pizarro (links) damit nicht geben. Gegen Köln kam er in der 87. Minute für den Doppeltorschützen Yuya Osako (nicht im Bild) in die Partie, ein Tor blieb ihm jedoch verwehrt. Vielleicht wird der 41-Jährige in der Relegation noch mal für Werder treffen.

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Fortuna Düsseldorf hätte bei Union Berlin nur gewinnen müssen, dann hätten sie den Relegationsplatz gehalten. So geht es nach zwei Jahren Bundesliga zurück in die zweite Liga. "Im Moment ist eine große Leere in den Köpfen", sagte Abwehrchef Kaan Ayhan nach dem Spiel.

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Auch Timo Werner verlässt die Bundesliga - aber ein Abstieg ist es nicht. Der Nationalspieler wechselt im Sommer für 53 Millionen Euro zum FC Chelsea. RB Leipzig schoss er beim FC Augsburg zum Abschied noch mal mit zwei Treffern zum Sieg.

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Ein Abschiedsspiel am letzten Spieltag blieb Eintracht-Legende Marco Russ (Mitte) verwehrt. "Ich wollte Russ einwechseln, das ist der Wermutstropfen. Aber es ging darum, das Spiel zu gewinnen", sagte Trainer Adi Hütter. Der Verteidiger hatte fast die komplette Saison mit einem Achillessehnenriss verpasst, hatte zuletzt im August 2019 gespielt.

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Die weitere Karriereplanung von Mario Götze (Mitte, mit Maske) ist noch unklar. Sicher ist, dass er Borussia Dortmund verlässt. Weil er vor ein paar Tagen erstmals Vater wurde, verzichtet er freiwillig auf einen Einsatz im letzten Spiel gegen Hoffenheim. Ins Stadion kam er dennoch und ließ sich leise mit Blumenstrauß und einer gerahmten Fotocollage verabschieden.

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Dass der Saisonausklang beim BVB danach weniger harmonisch weiterging, lag an Hoffenheims Andrej Kramaric. Der Angreifer erzielte den ersten Viererpack in der Bundesliga-Geschichte der TSG und sicherte seinem Team mit einem 4:0 (2:0) bei Vizemeister Borussia Dortmund den direkten Start in der Gruppenphase der Europa League.

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Heiß und kalt wurde es bei der Borussia auch rund um das Stadion: Für ein Pilotprojekt wurden vor Anpfiff an den Eingängen des Dortmunder Stadions Wärmebildkameras und 3D-Sensoren angebracht, die eine kontaktlose Messung der Körpertemperatur durchführten. Die Bundesliga-Vereine hoffen, dass nach der Sommerpause wieder Fans ins Stadion dürfen.

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Wenige Kilometer westlich demonstrierten die Anhänger des FC Schalke 04 mit einer Menschenkette gegen ihre Vereinsführung: Zeitgleich zum 16. sieglosen Spiel ihres Teams in Serie taten sie unter dem Motto "Schalke ist kein Schlachthof - gegen die Zerlegung unseres Vereins" ihren Unmut kund. Besonders im Fokus: Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies und der Skandal rund um seinen Schlachbetrieb.

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Ach, und klar: In Wolfsburg hat der FC Bayern zum achten Mal in Folge die Meisterschale überreicht bekommen. Was fehlte, waren die Weißbierduschen, der Konfettiregen und die Familien auf dem Platz. Dennoch war der 30. Titel mit 100 Toren etwas Besonderes: Nur 1971/1972 schossen sie mehr Tore - damals waren es 101.

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Rund ein Drittel der Treffer kam dabei von Robert Lewandowski. Der Pole traf 34-mal und wurde zum dritten Mal in Folge und zum fünften Mal überhaupt Torschützenkönig der Bundesliga.

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So wichtig wie das Schießen der Tore ist das Vorbereiten. Hier tat sich besonders Mittelfeldspieler Thomas Müller hervor und egalisierte mit seiner 22. Torvorlage die bisherigen Bestleistungen von Zvjezdan Misimovic und Kevin De Bruyne (beide VfL Wolfsburg) sowie Emil Forsberg (RB Leipzig).

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Auch für den Bayern-Coach Hansi Flick war der Titel ein persönlicher Erfolg. Nicht nur, dass es seine erste Meisterschaft als Coach war - wie in der Triple-Saison 2012/2013 unter Jupp Heynckes holte das Team in der Rückrunde 16 Siege und ein Unentschieden. Den Unterschied machte am Samstag letztlich ein Tor: 54:10-Treffer stehen in der diesjährigen Bayern-Bilanz zu Buche, vor sieben Jahren waren es bei 54 erzielten Toren elf Gegentreffer.

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Auch Marco Rose darf nach seiner ersten Saison als Bundesliga-Coach feiern. Er übernahm in Mönchengladbach ein Europa-League-Team von Vorgänger Dieter Hecking und führte es zurück in die Champions League.

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