3,24 Milliarden Euro Bundesliga schafft zwölften Umsatzrekord in Serie

Nächste Bestmarke für die Deutsche Fußball Liga: Zum zwölften Mal in Folge hat die Bundesliga einen Umsatzrekord vermeldet. In der vergangenen Saison setzten die Klubs erstmals mehr als drei Milliarden Euro um.

Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang, Münchens Jérôme Boateng
REUTERS

Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang, Münchens Jérôme Boateng


Die Fußball-Bundesliga hat in der Saison 2015/2016 3,24 Milliarden Euro umgesetzt und damit zum zwölften Mal in Folge einen Höchstwert erzielt. Das Plus gegenüber dem Vorjahr (2,62 Milliarden Euro) betrug 23,71 Prozent. Die Bilanz präsentierte die Deutsche Fußball Liga (DFL) in Frankfurt/Main. In der vergangenen Saison machten 13 von 18 Bundesligisten einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es neun Klubs gewesen.

"Das ist eine sehr positive Entwicklung. Die Bundesliga kann sicher zufrieden sein, wenn man den Umsatz innerhalb von zwölf Jahren verdreifacht", sagte DFL-Boss Christian Seifert bei der Präsentation des Reports: "Angesichts des neuen Medienvertrages ab der Saison 2017/2018 erwarten wir weiteres Wachstum. Wir werden deshalb weiter zu den drei Top-Ligen in Europa gehören."

Eine weitere große Steigerung wird es in jedem Fall beim Report in zwei Jahren geben. Dann schlägt der neue TV-Vertrag, der dem Profifußball rund 1,5 Milliarden Euro pro Spielzeit einbringen wird, zu Buche.

Die 2. Bundesliga kam auf 608,3 Millionen Euro und erreichte damit ein Plus von 20,6 Prozent. Zusammen erlösten die 36 Profiteams 3,85 Milliarden Euro (plus 23,2 Prozent).

mon/sid



insgesamt 3 Beiträge
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susie.soho 26.01.2017
1. Polizeischutz ab jetzt zahlen
Je reicher die Vereine werden, umso weniger sollten sie vom Staat subventioniert werden. Auch wenn die Gesetze vorsehen, dass jede Veranstaltung Polizeischutz genießt, wenn mit Zwischenfällen zu rechnen ist! Da die Fußball-Bundesliga aber auch für ihre gewalttätigen Fans verantwortlich ist, also von eigenen Fans bedroht wird, muss sie für ihren Schutz auch zahlen. Entweder an die Polizei oder an private Wachdienste.
nummer50 26.01.2017
2. susie soho
Zitat von susie.sohoJe reicher die Vereine werden, umso weniger sollten sie vom Staat subventioniert werden. Auch wenn die Gesetze vorsehen, dass jede Veranstaltung Polizeischutz genießt, wenn mit Zwischenfällen zu rechnen ist! Da die Fußball-Bundesliga aber auch für ihre gewalttätigen Fans verantwortlich ist, also von eigenen Fans bedroht wird, muss sie für ihren Schutz auch zahlen. Entweder an die Polizei oder an private Wachdienste.
Und wer zahlt eigentlich den Polizeischutz für die Ende Februar stattfindenden Faschingsumzüge? Bei den Rosenmontagsumzüge sind ein paar 1000 Polizisten im Einsatz.
gibmichdiekirsche 26.01.2017
3.
Die Verantwortung der Vereine reicht exakt so weit wie Grenzen ihrer Grundstücke. Und innerhalb derer stellen sie doch den Sicherheits- und Ordnungsdienst und kommen dafür auch selber auf. Ich weiss nur, wie es in Dortmund ist: Sie werden dort keinen uniformierten Beamten im Stadion sehen; es soll sich aber in jedem Block ein Beamter in Zivil als Verbindungsperson für Notfälle befinden. Alles, was hingegen außerhalb der Stadien (und der Parkplätze) geschieht (Verkehrsleitung, Sicherheit), sind in einem Rechtsstaat hoheitliche Aufgaben, die nur von der Polizei wahrgenommen werden d ü r f e n - da haben private Wachdienste u.ä. nicht das Geringste zu suchen. Und grundsätzlich: Überschlagen Sie bitte mal grob, was die Vereine bei einem Umsatz von 3,85 Milliarden Euro p.a. davon so alles an Steuern zahlen. Das ist ein Vielfaches von dem, was die Behörden an Verkehrs- und Sicherheitsaufgaben für die Ligaspiele aufbringen.
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