Bundesliga Terzić wird erneut Trainer von Borussia Dortmund

Edin Terzić wird Nachfolger von Marco Rose als Cheftrainer von Borussia Dortmund. Der Klub entscheidet sich damit für einen Liebling der Fans, der schon einmal in Dortmund auf der Trainerbank saß.
Edin Terzić

Edin Terzić

Foto: Dennis Ewert / RHR-Foto / IMAGO

Der Wunschtraum vieler BVB-Fans geht in Erfüllung: Edin Terzić kehrt nach nur einem Jahr auf den Trainerposten bei Borussia Dortmund zurück. Der 39 Jahre alte Ur-Borusse, der die Dortmunder im vergangenen Jahr zum Pokalsieger gemacht hatte, wird Nachfolger des am Freitag beurlaubten Marco Rose. Das teilte der Klub mit. Bereits zuvor war nach der doch etwas überraschenden Trennung von Rose durchgesickert, dass der bisherige Technische Direktor als Cheftrainer zurückkehren soll. Terzić soll beim BVB an diesem Dienstag einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 unterschreiben.

»Wir haben am vergangenen Wochenende mehrere intensive Gespräche mit Edin Terzić geführt und sind überzeugt davon, dass diese Personalentscheidung für den BVB die richtige ist«, sagte der künftige Sportdirektor Sebastian Kehl. »Edin kennt unseren Klub, das Umfeld, einen großen Teil der Mannschaft und weiß um die Stellschrauben, an denen wir drehen möchten, um unseren Fans erfolgreichen Fußball bieten zu können.«

Der BVB hatte am Freitag nach nur einem Jahr überraschend die Zusammenarbeit mit Rose (Vertrag bis 2024) beendet. Der bei den Fans beliebte Terzić hatte Dortmund in der Saison 2020/2021 nach der Trennung von Lucien Favre in die Champions League und zum DFB-Pokal-Sieg geführt. Im Anschluss wurde er eigens zum Technischen Direktor erklärt, um als Co-Trainer nicht ständig über Rose zu schweben.

Damit wurde nach Meinung mancher Beobachter die Autorität von Rose von Beginn an untergraben. Der führte die Dortmunder immerhin zur Vize-Meisterschaft. Der erhoffte Angriff auf Serienmeister FC Bayern München aber missriet gründlich. Jetzt soll Terzić also den Kaderumbau bei den Westfalen gestalten und den BVB endlich wieder näher an die Bayern heranführen.

vgl/sid/dpa