Remis zwischen Frankfurt und Hoffenheim Pfosten, Latte, Unentschieden

Es war ein Duell um die Champions-League-Ränge, einen Sieger gab es bei der Partie zwischen Frankfurt gegen Hoffenheim aber nicht. Dabei erspielten sich beide Teams etliche Chancen.
Frankfurts Jetro Willems (hinten), Hoffenheims Serge Gnabry

Frankfurts Jetro Willems (hinten), Hoffenheims Serge Gnabry

Foto: Thomas Frey/ dpa

Eintracht Frankfurt hat Verfolger TSG Hoffenheim auf Distanz gehalten. Durch das 1:1 (0:0) ist die Mannschaft von Trainer Niko Kovac mit 46 Punkten Tabellenvierter. Hoffenheim (43 Punkte, Platz sieben) verpasste es, die Eintracht mit einem Sieg zu überholen. Zum Abschluss des 29. Spieltags treffen am Montag mit RB Leipzig und Bayer Leverkusen zwei weitere Europacup-Konkurrenten aufeinander (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Im Fokus des Spiels in Frankfurt standen die beiden formstärksten Stürmer ihrer Mannschaften: Luka Jovic und Serge Gnabry. Jovic, der Frankfurter, köpfte die Gastgeber nach Vorarbeit von Marco Fabián und Marius Wolf in Führung (49. Minute). Für den Angreifer war es das vierte Spiel hintereinander, in dem er einen Treffer erzielte. Dass gegen Hoffenheim kein zweites Tor hinzukam, lag an einer frühen Auswechslung: Der 20-Jährige musste nach 55 Minuten angeschlagen vom Platz.

Luka Jovic

Luka Jovic

Foto: Thomas Frey/ dpa

Noch wichtiger für seine Mannschaft ist aktuell Gnabry. Der Nationalspieler erzielte den Ausgleich für die TSG, nachdem ein Abschlag von Torwart Oliver Baumann von Mark Uth in Gnabrys Lauf verlängert worden war (56.). Für den 22-Jährigen war es die siebte Torbeteiligung in den vergangenen fünf Spielen.

Beide Mannschaften vergaben gute Gelegenheiten zu weiteren Treffern. Bei der Eintracht scheiterte Marco Russ nach einem Standard aus kurzer Distanz an TSG-Keeper Baumann, Jovic setzte den Nachschuss übers Tor (42.). Später scheiterte Sébastian Haller nach einem Baumann-Fehlpass mit einem Kopfball an der Latte (69.), sein Schuss kurz vor dem Abpfiff flog knapp am Tor vorbei (90.).

Hoffenheim, das überraschend wenig Ballbesitz verbuchte (am Ende waren es rund 37 Prozent), war vor allem nach Konteraktionen gefährlich. Gnabry verfehlte nach solchen Gegenstößen das Tor zweimal knapp (34., 56.). Vor der Pause war auch die TSG am Aluminium gescheitert, als Andreij Kramaric von außerhalb des Strafraums den Pfosten getroffen hatte (37.).

Eintracht Frankfurt - 1899 Hoffenheim 1:1 (0:0)
1:0 Jovic (49.)
1:1 Gnabry (56.)
Frankfurt: Hradecky - Abraham, Hasebe, Russ (67. Falette) - da Costa, de Guzmán, Kevin-Prince Boateng (61. Gacinovic), Willems - Wolf, Fabián - Jovic (55. Haller). - Trainer: Kovac
Hoffenheim: Baumann - Akpoguma, Nordtveit, Benjamin Hübner - Kaderabek, Schulz - Grillitsch, Rupp (53. Demirbay) - Kramaric (57. Amiri), Gnabry (83. Szalai) - Uth. - Trainer: Nagelsmann
Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Zuschauer: 50.500
Gelbe Karten: - Uth (5), Benjamin Hübner (9)

mon
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