Bundesliga Ingolstadt entlässt Trainer Kauczinski

Nur zwei Punkte nach zehn Spielen und Tabellenplatz 17: Der FC Ingolstadt hat auf die schlechte Bilanz in der Bundesliga reagiert und hat sich von Trainer Markus Kauczinski getrennt.

Markus Kauczinski
Getty Images

Markus Kauczinski


Markus Kauczinski ist nicht länger Trainer des FC Ingolstadt. Das bestätigte der Bundesligist über Twitter. Mit der Trennung reagiert der Klub auf den schlechten Saisonstart: Nach zehn Spielen hat der FCI noch keinen Sieg und steht mit zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zuletzt hatte Ingolstadt 0:2 gegen den FC Augsburg verloren.

Ingolstadt möchte mit diesem Schritt "für einen neuen Impuls" sorgen, sagte Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation des FCI, in einer Mitteilung des Vereins. Man sei zu dem Entschluss gekommen, dass es für den Klub "das Beste ist, einen Neuanfang zu machen".

Damit startet nun auch die Suche nach einem neuen Coach. Der Verein wolle einen Trainer verpflichten, der "darauf brennt, das Team zurück in die Erfolgsspur zu führen", sagte Sportdirektor Thomas Linke. Sollte der FCI bis zum Dienstag keinen neuen Cheftrainer finden, werde es laut dem Statement des Klubs zunächst eine interne Interimslösung geben. Nach der Länderspielpause geht es zunächst zum Auswärtsspiel nach Darmstadt.

Kauczinski hatte Ingolstadt erst im Sommer übernommen. Er löste Ralph Hasenhüttl ab, der den Klub in die Bundesliga geführt und dort gehalten hatte. Dann wechselte Hasenhüttl zu RB Leipzig, Kauczinski rückte vom Zweitligisten Karlsruher SC nach. Dort war er zuvor mehr als vier Jahre Cheftrainer gewesen.

In Ingolstadt blieb der Erfolg aus. Dem 1:1 zum Auftakt gegen den Hamburger SV folgten sechs Niederlagen in Folge. Kauczinski holte mit dem FCI nur einen weiteren Punkt, gegen Borussia Dortmund kassierte sein Team in der Nachspielzeit das 3:3. Danach kassierte Ingolstadt gegen Mainz und nun gegen Augsburg weitere Pleiten, das war der Vereinsführung offenbar zuviel. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt aktuell bereits fünf Punkte.

aev/sid



insgesamt 15 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
cincinna 06.11.2016
1. Ach je
Wäre er nur mal beim KSC geblieben. Hätte beiden Vereinen gedient. Tut mir leid für ihn.
dfkbs 06.11.2016
2. Und hoffentlich...
...ist Schubert der Nächste!!!
janowitsch 06.11.2016
3. Eigentlich kein Schlechter
Die Niederlage gestern war unglücklich und von zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen begleitet. Das Unentschieden gegen Dortmund war auch unglücklich. Das wären schonmal 3-5 Punkte mehr. Andere Spiele habe ich nicht beobachtet. Bei Karlsruhe hat Kauczinski überzeugt.
zylinderkopf 06.11.2016
4.
Das war abzusehen, wird aber auch nichts helfen. Der Hasenhüttl wusste genau warum er geht, alles rausgequetscht was ging und dann einmal Klassenerhalt. Solche Vereine wie Ingolstadt, Paderborn, Darmstadt, oder in der Vergangenheit Unterhaching oder Ulm haben auf Dauer in der Bundesliga nichts zu suchen. Da fehlt es an der gesamten Infrastruktur und da will auch kein Trainer und Spieler hin. Augsburg ist die momentane Ausnahme. Guter Rat an die Ingolstädter - guckt mal nach was aus Paderborn geworden ist und seit vorsichtig.
Prowler 06.11.2016
5. Schade
Da ist ein guter Trainer zu früh gescheitert. So schlecht hat Ingolstadt gar nicht gespielt in dieser Saison. Die sind ja jetzt nicht in jedem Spiel zerlegt worden und sind deutlich besser als der HSV.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.