Heimsieg gegen den HSV Raffaels Doppelpack sichert Gladbach drei Punkte

Raffael hat Borussia Mönchengladbach mit zwei Treffern den Sieg gegen den Hamburger SV beschert. Die Gäste glichen nach einem schwachen Beginn zwischenzeitlich aus, scheiterten jedoch an eigenen Fehlern.

Raffael (rechts)
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Raffael (rechts)


In einem umkämpften Freitagsspiel ist Borussia Mönchengladbach ein 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen den Hamburger SV gelungen. Für die Borussia trafen Thorgan Hazard (9. Minute) und Raffael (74./77.). Der HSV kam nach einem frühen Rückstand stark zurück und glich durch André Hahn (53.) zwischenzeitlich aus. Am Ende war Gladbach jedoch zielstrebiger.

Gladbachs Trainer Dieter Hecking durfte sich vor allem über den souveränen Auftritt seiner jung besetzten Mittelfeldzentrale freuen. Die 18-Jährigen Reece Oxford und Michael Cusisance zeigten eine starke Leistung, kamen auch zu guten Torchancen, scheiterten jedoch beide am Aluminium. Oxford traf nur die Latte (6.), Cuisance setzte einen Weitschuss an den Pfosten (38.). Den Treffer für die Gastgeber erzielte Hazard, der ein Raffael-Zuspiel zum 1:0 nutzte.

Der HSV konnte sich nach zehn schwachen Minuten zum Beginn der Partie sortieren und kam durch Mergim Mavraj zu einer guten Chance (18.). Sein Kopfball flog über Yann Sommer hinweg, Lars Stindl konnte jedoch auf der Linie klären.

Nach der Pause war das Spiel ausgeglichen. Beide Mannschaften kamen zu Torchancen. Die drei weiteren Treffer fielen nach individuellen Fehlern im Mittelfeld.

Hazard verlor einen Ball, Aaron Hunt schickte Hahn und der traf zum 1:1 gegen seinen ehemaligen Klub. Auf der anderen Seite war es Kyriakos Papadopoulos, der dem Gegner einen einfachen Ball in die Füße spielte. Vincenzo Grifo legte für Raffael auf, der Borussia erneut in Führung brachte. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr kam die Borussia erneut an den Ball und erzielte den 3:1-Endstand. Stindl zog in den Strafraum und legte an Christian Mathenia vorbei den zweiten Treffer von Raffael auf.


Borussia Mönchengladbach - Hamburger SV 3:1 (1:0)
1:0 Hazard (9. Minute)
1:1 Hahn (53.)
2:1 Raffael (74.)
Mönchengladbach: Sommer - Elvedi (54. Jantschke), Oxford (89. Benger), Vestergaard, Wendt - Ginter, Cuisance - Herrmann (70. Grifo), Hazard - Stindl, Raffael
Hamburg: Mathenia - van Drongelen (80. Arp), Papadopoulos, Mavraj, Santos - Gideon Jung, Sakai - Hahn, Ekdal (84. Janjicic), Kostic - Hunt (83. Waldschmidt)
Schiedsrichter: Schmidt
Gelbe Karten: - / Ekdal, Mathenia, van Drongelen
Zuschauer: 52.000

tip



insgesamt 8 Beiträge
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skeptikerjörg 15.12.2017
1. Schwere Zeiten
Mathenia, Papadopoulus und Hunt bundesligatauglich - der Rest heute, na ja. Gladbach ist keine Übermannschaft, im Grunde schafften es zwei achtzehnjährige Sechser, den HSV in Schach zu halten. Aber Relegationsplatz ist ja drin. Sowieso der Lieblingstabellenplatz der Hamburger. Wieder mal 'ne schwere Saison, und wenn Bremen morgen gegen Mainz gewinnt, ist auch die Ordnung im Norden wieder hergestellt.
spon_12 15.12.2017
2. Ergänzung zum Live-Ticker
Selbstverständlich wird der HSV nicht auf dem Relegationsplatz überwintern, sondern auf dem Abstiegsplatz.
joe.micoud 16.12.2017
3.
Ja, was seh ich denn da??? Sogar ein viel zu dürftiges Unentschieden von uns gegen Mainz bringt den HSV auf den Platz, den er schon längst verdient hat. Na, das wäre ja herrlich.
briancornway 16.12.2017
4. Am Ende zurückgekippt
Der HSV war fast eine Stunde lang die dominante Mannschaft. Gladbach kam zwischen dem 1:0 und dem 2:1 nur selten aus der eigenen Hälfte raus, dann aber meist sehr gefährlich. Hamburg fehlten in der Zeit aber die gesunden Spieler, die aus dieser Überlegenheit ein paar Tore hätten machen können. Und am Ende konnte Gladbachs Offensive gegen ausgelaugte Gäste 2x zuschlagen. Hätte auch anders ausgehen können, Gladbach muss seine Phasen der Desorientierung in den Griff bekommen, sonst können sie gegen jeden Gegner verlieren. Es war trotzdem ein ganz munteres Spiel, überraschend.
kopi4 16.12.2017
5.
6 Punkte aus den ersten beiden,9 aus den restlichen 15 Spielen.Von den katastrophalen 3 Punkten der Kölner wurden die anderen da unten eingelullt, in der kurzen Winterpause reift beim HSV vielleicht die Erkenntnis das im Regelwerk von zwei direkten Absteigern die Rede ist.Selbst wenn Kühne,wie 2016, ein paar Millionentransfers unter den Gabentisch packt bleibt der HSV ein heißer Reisebegleiter für den 1.FC Köln.Die 2.Liga 2018/19 wird wohl mit zwei großen Namen aufgewertet.
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