Bundesliga Hertha verliert fünftes Spiel in Folge

Die schwache Phase von Hertha BSC in der Bundesliga geht weiter. Die Berliner ließen in Hoffenheim 29 Torschüsse zu und warten nun seit fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis.

Herthas Davie Selke (r.) verliert in Hoffenheim
Simon Getty Images

Herthas Davie Selke (r.) verliert in Hoffenheim


Die TSG Hoffenheim und Hertha BSC haben im direkten Duell den Trend der vergangenen Wochen bestätigt. Der 2:0 (1:0)-Sieg war für das Team von Trainer Julian Nagelsmann das fünfte Spiel ohne Niederlage, damit steht die TSG auf dem sechsten Tabellenplatz und könnte sich zum dritten Mal in Folge für den Europapokal qualifizieren. Die Berliner verloren dagegen dank der Treffer von Nadiem Amiri (29. Minute) und Reiss Nelson (79.) die fünfte Partie in Serie.

Nach einer hilflosen halben Stunde mit 15 zugelassenen Torschüssen für die Hoffenheimer zeigte Hertha aber immerhin eine spielerische und kämpferische Reaktion auf die schwachen Leistungen der vergangenen Wochen. Die langsam aufkeimende Kritik an Trainer Pál Dárdai wird trotzdem nicht weniger werden - immerhin werden die Berliner mit 35 Punkten nicht mehr in den Abstiegskampf gezogen.

Bei den Hoffenheimern avancierte Amiri mit seinem ersten Saisontreffer zum Mann des Tages. Der U21-Nationalspieler hatte die komplette Hinrunde wegen eines Ermüdungsbruchs verpasst, ist aber wieder auf dem Weg zum Stammspieler und traf in der 29. Minute mit einem Flachschuss von der rechten Seite ins linke Eck. Die Gastgeber verzeichneten 29 Torschüsse. Der fünfte von insgesamt sieben, die auf das Tor von Keeper Rune Jarstein kamen, brachte dann die Entscheidung durch den eingewechselten Nelson. Schiedsrichter Petersen entschied zunächst auf Abseits, doch der Video-Assistent griff ein und erkannte das Tor an (79.).

TSG Hoffenheim - Hertha BSC 2:0 (1:0)
1:0 Amiri (29.)
2:0 Nelson (79.)
Hoffenheim: Baumann - Kaderabek, Vogt, Hübner, Schulz - Amiri (69. Nelson), Grillitsch, Demirbay (77. Bittencourt) - Kramaric - Belfodil, Szalai (65. Bicakcic).
Hertha: Jarstein - Lazaro (63. Dilrosun), Klünter, Rekik, Plattenhardt - Skjelbred, Mittelstädt - Pekarik, Kalou, Leckie - Selke (85. Köpke).
Schiedsrichter: Petersen
Gelbe Karten: Demirbay
Zuschauer: 28.000

krä



insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
srbler 14.04.2019
1. na ich hoffe
das die berliner entspannt bleiben, der dardei macht da einen guten job, okay die rückrunden sind immer durchwachsen aber das bekommt der schon in den griff
retterdernation 14.04.2019
2. Die Hertha übt Abstiegskampf ...
und das schon die ganze Rückrunde. Den Fans schwant dabei schon jetzt nichts gutes. Denn der Übungsabstiegskampf zeigt schon jetzt, was da kommende Saison auf einen zukommt. NICHTS! Außer das Grauen. Fünf Niederlagen in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Auch die übrigen fünf Spiele wird es weiter Niederlagen hageln. In der Sommerpause verlassen dann zwei/drei Stützen die Mannschaft. Dann geht es richtig den Bach runter. Trainer und Manager erscheinen zudem massiv überfordert. Gut das einem die Bayern ein wenig Trost auf dem Weg nach unten spenden.
spon1899 14.04.2019
3.
Man kann sich immer freuen, wenn man im April oder Mai gegen Hertha spielen darf. Jede Saison das gleiche Motto, nämlich abschenken.
Zett 14.04.2019
4. Trost ?
Zitat von retterdernationund das schon die ganze Rückrunde. Den Fans schwant dabei schon jetzt nichts gutes. Denn der Übungsabstiegskampf zeigt schon jetzt, was da kommende Saison auf einen zukommt. NICHTS! Außer das Grauen. Fünf Niederlagen in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Auch die übrigen fünf Spiele wird es weiter Niederlagen hageln. In der Sommerpause verlassen dann zwei/drei Stützen die Mannschaft. Dann geht es richtig den Bach runter. Trainer und Manager erscheinen zudem massiv überfordert. Gut das einem die Bayern ein wenig Trost auf dem Weg nach unten spenden.
Hertha wieder mal unten und die Bayern wie ein Beamter auf Lebenszeit Dauermeister ? Das tröstet Sie ? Mich nicht !
retterdernation 14.04.2019
5. Zett@ ...
das 1:4 der Bayern in Düsseldorf spendet mir soviel Trost, dass können Sie sich überhaupt nicht vorstellen.
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