Bundesliga-Hinrunde Zehn Gewinner, zehn Verlierer

Reus zauberte, Robben zickte, und Magath zeterte: Männer, die die Bundesliga-Hinrunde prägten. Brillieren konnten vor allem Torjäger, zwei große Talente spielten sich erst mal ins Aus. Und dann ereignete sich noch ein fast tragischer Absturz. Die Tops und Flopps der ersten Saisonhälfte.

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Hamburg - Dass er Mönchengladbach verlassen wird, ist klar. Die Frage ist nur, wann Marco Reus seinen Abschied von der Borussia verkündet. Schon im kommenden Sommer? Oder erst 2013? Dortmund ist an dem 22-Jährigen interessiert, der FC Bayern auch. Spielt Reus in der Rückrunde ähnlich stark wie in der ersten Saisonhälfte, werden die Münchner wohl alles daran setzen, den Offensivmann zur nächsten Saison zu bekommen.

Reus war der überragende Spieler der Bundesliga-Hinrunde 2011/2012. Er hatte entscheidenden Anteil am Aufschwung Mönchengladbachs, der den Club vom Fast-Absteiger der Vorsaison zum Anwärter auf einen Champions-League-Platz machte. Ähnlich wie Claudio Pizarro bei Werder Bremen oder Klaas-Jan Huntelaar beim FC Schalke 04, die ihre Vereine vom Europapokal träumen lassen.

Doch es gibt auch die andere Seite. Die der Verlierer. Dazu gehören Ilkay Gündogan und Mehmet Ekici. Beide spielten eine starke vergangene Saison beim 1. FC Nürnberg, die halbe Bundesliga wollte die Mittelfeldspieler haben. Der eine, Gündogan, entschied sich für Meister Borussia Dortmund. Der andere, Ekici, ging zu Werder Bremen. Sie erlebten bei ihren neuen Clubs eine Halbserie zum Vergessen.

Adler in Leverkusen abgestürzt

Fast schon tragisch ist das Schicksal René Adlers. Der Torwart stürzte binnen anderthalb Jahren verletzungsbedingt komplett ab. Von der deutschen Nummer eins für die WM 2010 in Südafrika zum Aussortierten bei Bayer Leverkusen. Dort holte man Bernd Leno von der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart und zahlte für das 19-jährige Talent schließlich acht Millionen Euro Ablöse. Wegen seines rasanten Aufstiegs gehört Leno zu den Gewinnern der Vorrunde.

Und dann gibt es ja noch Arjen Robben, den begnadeten Fußballer in den Reihen des FC Bayern, der das Potential hat, Spiele ebenso allein zu entscheiden wie Missgunst in einer Mannschaft zu säen. Der Niederländer machte in der Hinrunde nur selten positive Schlagzeilen.

Marco Reus und Ilkay Gündogan, Bernd Leno und Arjen Robben: Wer war noch gut, wer fiel ebenfalls durch? SPIEGEL ONLINE zeigt die Top Ten und Flop Ten der Bundesliga-Hinrunde.

insgesamt 12 Beiträge
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Seite 1
deus-Lo-vult 19.12.2011
1. ...
Bei den Flops fehlt ja definitiv ein Spieler: Srdjan Lakic!
Greg84 19.12.2011
2. ...
In meinen Augen wird die Geschichte um Arjen Robben in den Medien (auch erstaunlich oft im Spiegel) zu sehr hochgespielt. Was er diese Saison gemacht hat, war nichts anderes als in den Jahren vorher auch und da war noch alles gut, zumindest meistens. Ich bin eher überrascht, dass bei dem ganzen Zeug, das über die Medien an die Spieler rankommt, nicht zu deutlich mehr Gereiztheit auf Seiten der Spieler führt. Wenn denn mal wieder jemand psychische Probleme hat, sind natürlich genau diese Medien die ersten die fragen "wie konnte es so weit kommen? Ist der Druck zu hoch?". Ob bei Pizarro z. B. alles so Top war in der Hinrunde sei mal dahingestellt, ich hab die Tätlichkeit gegen Badstuber zumindest noch nicht vergessen.
iNSTEIN 19.12.2011
3.
Der Oberobermonsteroberflop heißt Markus Berg und spielt beim HSV. Wenn er denn spielt. Ach nee, geht ja gar nicht, der hat ja immer aua, weil er nicht mal richtig hinfallen kann. Aber wenn er dann spielt (kann man das überhaupt so nennen?), dann ist die größte Luftpumpe der Liga am Werk.
bobflag 19.12.2011
4. Und ..
Zitat von sysopReus zauberte, Robben zickte und Magath zeterte: Männer, die die Bundesliga-Hinrunde prägten. Brillieren konnten vor allem Torjäger, zwei große Talente spielten sich erst mal ins Aus. Und dann ereignete sich noch ein fast tragischer Absturz. Die Tops und Flops der ersten Saisonhälfte. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,803738,00.html
Reus zauberte, Robben zickte und Magath zeterte..... und Klopp rumpelstilzte. Der Typ ist irgendwie fürchterlich.
metaller16 19.12.2011
5. Top Flop
Mein persönlicher Top Flop ist Schechter von 1 FCK. Hohe Erwartungen die nicht erfüllt wurden.
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