Vertragsklausel Klammer HSV muss Djourou offenbar kaufen

Verstärkung kann der HSV zwar gebrauchen, die Finanzierung ist allerdings problematisch. Dennoch soll der Krisen-Club nun mehrere Millionen für Johan Djourou zahlen müssen. Laut übereinstimmenden Zeitungsberichten ist eine Vertragsklausel schuld.
HSV-Abwehrspieler Djourou: Angeblich fester Wechsel nach Hamburg

HSV-Abwehrspieler Djourou: Angeblich fester Wechsel nach Hamburg

Foto: Oliver Hardt/ Bongarts/Getty Images

Hamburg - Der Hamburger SV steht derzeit nicht nur sportlich ziemlich schlecht da. Auch finanziell ist der Tabellen-17. der Fußball-Bundesliga angeschlagen. Geld für Verstärkungen in der Winterpause hatte der HSV nicht. Nun muss der Club offenbar den vom FC Arsenal ausgeliehenen Innenverteidiger Johan Djourou fest verpflichten. Entsprechende Berichte des "Hamburger Abendblatts" und der "Hamburger Morgenpost" bestätigte Trainer Mirko Slomka.

Grund ist demnach eine Klausel im Leihvertrag des 27-Jährigen, wonach der HSV den Schweizer nach dessen 20. Saisoneinsatz kaufen muss. Diesen Einsatz absolvierte er am Sonntag beim 1:3 in Mönchengladbach. Rund 2,5 Millionen Euro Ablöse müssen die Hamburger angeblich für Djourou bezahlen. Zudem erhält er einen Vertrag bis 2016. Der Verein gab an, sich nicht zu Vertragsinhalten äußern zu wollen.

In Michael Mancienne, Heiko Westermann, Slobodan Rajkovic, Lasse Sobiech und Jonathan Tah hat der HSV für die kommende Saison bereits fünf weitere Innenverteidiger unter Vertrag. In den vergangenen drei Jahren machte der Club Verluste von insgesamt rund 21 Millionen Euro. Zudem drückt die Hamburger eine erhebliche Schuldenlast, die bei mehr als 80 Millionen Euro liegen soll.

max/sid
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