VfL Wolfsburg Allofs von De-Bruyne-Verbleib "zu 100 Prozent" überzeugt

Bis 2019 läuft der Vertrag von Kevin De Bruyne beim VfL Wolfsburg, doch so lange wird der Belgier wohl nicht bei dem Bundesligisten bleiben. Zumindest für die kommende Saison aber ist Manager Klaus Allofs sehr optimistisch.

Kevin De Bruyne: Kaum zu halten
DPA

Kevin De Bruyne: Kaum zu halten


Kevin de Bruyne soll mindestens noch eine Spielzeit beim VfL Wolfsburg bleiben und dafür eine Gehaltserhöhung bekommen. "Ich würde ihn als unverkäuflich bezeichnen", sagte VfL-Manager Klaus Allofs Sport1 und fügte an: "Ich rede davon, was die Aussichten für die neue Saison angeht. Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass er auch im nächsten Jahr bei uns spielen wird."

Der Belgier besitzt einen Vertrag bis 2019. Allofs kündigte an, "seine Bezahlung" anzuschauen: "Da werden wir sicher etwas machen." De Bruynes Berater Patrick De Koster hatte in einem britischen Radiosender ein Gespräch mit Allofs für die kommende Woche angekündigt: "Ich will wissen, ob sie Kevin einen neuen Deal anbieten oder ihm erlauben, den Klub zu verlassen." Der Spieler selber hatte zuletzt mehrfach gesagt, dass er nach der Saison "schauen" wolle.

Zur langfristigen Perspektive von De Bruyne in Wolfsburg erklärte Allofs: "Es wird ganz entscheidend davon abhängen, wie wir uns als Verein, als Mannschaft weiterentwickeln. Ob wir uns in der Champions League gut präsentieren. Ob wir im nächsten Jahr wieder gut mitspielen. Das ist die Voraussetzung für diese guten Spieler, bei uns zu bleiben."

De Bruyne war vor eineinhalb Jahren von Chelsea nach Wolfsburg gewechselt und stellte am Samstag beim 2:1-Sieg gegen Dortmund mit 21 Tor-Vorlagen einen Rekord auf.

luk/dpa



insgesamt 30 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
schwaebischehausfrau 17.05.2015
1. De Bruyne wäre gut beraten...
..wenn er sich mal an seine Zeit auf der Ersatzbank bei Chelsea erinnert - um dann vielleicht auch mit ein wenig mehr Wertschätzung zu honorieren, dass der VFL Wolfsburg ne Menge für ihn getan hat. Das Verhalten seines Beraters ist mehr als grenzwertig und als Verein muss man wahrscheinlich einen Spieler notfalls daran erinnern, dass er noch einen Arbeitsvertrag hat bis 2019. Und wenn dort keine "Ausstiegsklausel" vereinbart ist, dann liegt es primär im Ermessen des Vereins, ob, wann und zu welchen Bedingungen (Ablösesumme) man bereit ist, den Spieler aus seinem Arbeitsvertrag zu entlassen.
Grafsteiner 17.05.2015
2. Na?
Spätestens bei 100 Mio. Ablöse wird Allofs schwach. Und holt Zlatan Ibrahimović (34).
aurichter 17.05.2015
3. @ schwaebischehausfrau
Sie dürfen das Wort grenzwertig nach meinem und auch dem vieler objektiver Beobachter gern mit gierig ersetzen, denn nichts anderes ist dies. Der Spielerberater befindet sich auf einem sehr gefährlichen Weg. Derartige Verhaltensweisen finden auch irgendwann den passenden Bumerang. Schon eine mögliche Verletzung, die einen Spieler in heutigen Zeiten durchaus mal für etliche Monate aus der Bahn wirft, kann die Vorzeichen umkehren. Bietet Herr Koster dann auch ein Gehaltskürzungen an ? Wohl kaum. Denn Hinweis auf die Bankdrückerzeit bei Mourinho sollte man Beiden an deutlicher Stelle in Erinnerung bringen. Aber Gier frisst Seele auf, so auch bei den beiden Protagonisten. Wer all zu hoch fliegt, der fällt bekanntlich auch sehr tief.
radioactiveman80 17.05.2015
4. Der FCB...
...wird ihn kaufen. Das konnte er schon immer besser als ein Team zu formen. Und wer jetzt wieder mit "Das machen die anderen auch" ankommt: ja, das machen die anderen auch - aber 50% aller Top-Transfers hätten die Bayern sportlich nötig gehabt (Gomez, Toni, Schlaudraff, Götze... soll ich weitermachen...?)
CobCom 17.05.2015
5.
Zitat von schwaebischehausfrau..wenn er sich mal an seine Zeit auf der Ersatzbank bei Chelsea erinnert - um dann vielleicht auch mit ein wenig mehr Wertschätzung zu honorieren, dass der VFL Wolfsburg ne Menge für ihn getan hat. Das Verhalten seines Beraters ist mehr als grenzwertig und als Verein muss man wahrscheinlich einen Spieler notfalls daran erinnern, dass er noch einen Arbeitsvertrag hat bis 2019. Und wenn dort keine "Ausstiegsklausel" vereinbart ist, dann liegt es primär im Ermessen des Vereins, ob, wann und zu welchen Bedingungen (Ablösesumme) man bereit ist, den Spieler aus seinem Arbeitsvertrag zu entlassen.
Wobei der Tenor des Artikels inhaltlich okay ist: Entweder man etabliert/positioniert sich langfristig höher, dann kann man auch solche Spieler halten (oder bei Bedarf adäquaten Ersatz finden). KdB bei einem längerem Gegurke im Mittelfeld der Liga ohne grosse internationale Beteiligung halten zu wollen, wäre dagegen nicht klug. Sicher sind nur zwei Dinge: Ein Juwel und sehr sehr teuer... Ein Wechsel käme wohl nur für (für Deutschland) völlig neue Dimensionen in der Ablöse und ins Ausland in Frage. Wenn ich München angreifen möchte, sollte ich ihnen keinen Top-Spielmacher frei Haus liefern, der noch mindestens 10 Jahre höchstes Niveau spielen kann. Das wäre zwar sauschade für die Liga, ist aber wohl die Logik des Geschäfts.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.