Frankfurt bestätigt Transfer Jovic wechselt zu Real Madrid

Stürmer Luka Jovic wird in der kommenden Saison für Real Madrid spielen. Das bestätigte sein aktueller Klub Eintracht Frankfurt. Die Ablösesumme ist bislang nicht bekannt.

Kam aus Lissabon nach Frankfurt: Luka Jovic
Mike Egerton / DPA

Kam aus Lissabon nach Frankfurt: Luka Jovic


Luka Jovic wird Eintracht Frankfurt verlassen und in die Primera División wechseln. Wie der Klub bekannt gab, schließt sich der serbische Stürmer Real Madrid an und erhält einen Fünfjahresvertrag. Der Medizincheck steht noch aus, über die Ablösesumme haben beide Vereine bislang keine Angaben gemacht. Zuletzt hatten Medien über eine Summe im Bereich von 70 Millionen Euro spekuliert.

"Sportlich gesehen ist Luka Jovic ein großer Verlust für uns. Seine Explosivität und Torgefährlichkeit hat sich mittlerweile in Europa herumgesprochen, und wir haben in den vergangenen zwei Jahren nicht nur von seinen Toren stark profitiert", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. "Aber für uns war klar, dass es eine finanzielle Schmerzgrenze gibt. Für Eintracht Frankfurt ist das ein guter und wichtiger Transfer." Bereits Anfang Mai hatte Bobic dem SPIEGEL gesagt, dass ein Jovic-Verkauf für den Klub ein Erfolg wäre.

Der 21-Jährige war 2017 auf Leihbasis von Benfica zur Eintracht gewechselt und erzielte in 22 Bundesligaspielen acht Treffer. Am Saisonende gewann er mit Frankfurt den DFB-Pokal. In der abgelaufenen Saison brachte er es auf 17 Tore in der Bundesliga und zehn in der Europa League, wo es die Eintracht bis ins Halbfinale schaffte.

Erst Mitte Mai hatte Frankfurt von der Kaufoption Gebrauch gemacht, die bei der Leihe mit Benfica ausgemacht worden war, und Jovic fest verpflichtet. Jovics Vertrag hatte sich damit bis Juni 2023 verlängert. Finanziell dürfte sich diese Entscheidung für den Klub gelohnt haben.

Der Eintracht drohen nach der erfolgreichen Saison, in der das Team auf dem siebten Tabellenplatz landete und somit um die Qualifikation zur Europa League spielen darf, weitere Abgänge. Die Leihverträge von Leistungsträgern wie Torwart Kevin Trapp, Verteidiger Martin Hinteregger und Mittelfeldspieler Sebastian Rode laufen aus. Bei Filip Kostic hat Frankfurt die vertragliche Option genutzt und ihn nach der Saison fest vom Hamburger SV verpflichtet.

tip



insgesamt 5 Beiträge
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frodosix 04.06.2019
1.
War leider klar und ist ein herber Verlust für die Eintracht. Ich hoffe, dass die Millionen gut angelegt werden.
totalausfall 04.06.2019
2. Schön!
Genau so muss man arbeiten, um die Qualität im Kader stetig zu verbessern und sich im oberen Bereich zu etablieren. Mit dem Geld kann man sich auf 3 4 Positionen im Kader verstärken, konstantere Ergebnisse erzielen, Marktwerte der anderen Spieler steigern etc.pp. Außerdem bestens für Frankfurt: Er wechselt nicht zur direkten Konkurrenz. In Madrid kann der so viele Tore schießen wie er will, ohne dass man sich bei der Eintracht in den Hintern beißen muss!
Realist111 04.06.2019
3.
"Die Real-nahe "Marca" berichtet, dass die Königlichen 60 Millionen Euro für Jovic zahlen - plus möglichen fünf Millionen als Bonus. *30 Prozent der Ablöse gehen an Benfica Lissabon*" Also etwas entfernt von 70 Mio ... https://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/750726/artikel_geldregen-fuer-die-eintracht_jovic-wechselt-zu-real-madrid.html
gnarze 04.06.2019
4.
Selbst mit 45 Mio. ist Frankfurt sehr gut bedient. Allerdings bin ich gespannt, ob er dort nicht eher Ergänzungsspieler sein wird, wenn die anderen anvisierten Transfers klappen sollten.
olwel 04.06.2019
5. Jovic ist ein Topsspieler mit reichlich Potential nach oben
"Allerdings bin ich gespannt, ob er dort nicht eher Ergänzungsspieler sein wird" Jovic hatte in Frankfurt mit Rebic und vor allem Haller richtig gute Nebenspieler und ganz ordentliche Außen. Allerdings gab es dort eigentlich kein Mittelfeld. Ich bin mir sehr sicher, dass er mit der Qualität in Madrid noch einmal ein ganz anderes Niveau erreichen kann. Das Bonmot "Luka Jovic ist Luis Suarez mit deutlich mehr Qualität" könnte sich nach einer Eingewöhnungszeit spätestens in einem Jahr bewahrheiten.
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