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09. März 2019, 20:22 Uhr

Fußball-Bundesliga

Gebrochenes Sprunggelenk - Saisonaus für Freiburgs Kübler

Gegen Hertha musste Lukas Kübler nach einem Zusammenprall mit dem eigenen Kapitän Mike Frantz vom Platz getragen werden. In dieser Saison wird der Rechtsverteidiger kein Spiel mehr machen können.

Der SC Freiburg muss für den Rest der Saison ohne seinen Rechtsverteidiger auskommen. "Lukas Kübler hat sich das Sprunggelenk gebrochen", sagte Trainer Christian Streich nach dem 2:1-Heimsieg gegen Hertha BSC. Kübler war mit seinem eigenen Kapitän Mike Frantz zusammengestoßen und hatte sich dabei verletzt. Nach einer knappen halben Stunde musste Kübler mit einer Trage vom Feld gebracht werden.

"Katastrophe. Das ist nicht mehr normal", sagte Streich über die verletzungsbedingten Ausfälle in seiner Mannschaft. Innenverteidiger Philipp Lienhart habe gegen Berlin eine Gehirnerschütterung erlitten, teilte der Klub mit. Der Österreicher war nach einer Kollision mit Hertha-Stürmer Salomon Kalou zur Halbzeit ausgewechselt worden. "Er hat nichts mehr gesehen", sagte Streich. Nach dem Zusammenprall in der 25. Minute absolvierte er noch die restlichen 20 Minuten des ersten Durchgangs - trotz Sehstörungen und Gehirnerschütterung. Ob Lienhart für die kommenden Spiele ausfallen werde, blieb offen.

Freiburg steht durch den Erfolg gegen Hertha auf dem 13. Platz in der Tabelle und hat nun elf Punkte Abstand auf den Relegationsplatz. Nils Petersen hatte die Freiburger zunächst mit dem Kopf in Führung gebracht (27.). Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic traf dann gleich zweimal: in der 76. Minute zum Ausgleich und in der 81. ins eigene Tor zum 2:1-Sieg für Freiburg. Der nächste Gegner des Sport-Clubs ist Borussia Mönchengladbach am Freitag (20.30 Uhr, TV: Eurosport, Liveticker: SPIEGEL ONLINE).

mrk/dpa

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