Mainz schießt Freiburg 5:0 ab Stürmer Mateta trifft dreifach

In der Bundesliga hatte Mainz sieben der vergangenen acht Partien verloren. Gegen Freiburg war in der ersten Halbzeit jeder Schuss aufs Tor ein Treffer.

Jean-Phillipe Mateta feiert mit den Mainzer Kollegen
Torsten Silz / DPA

Jean-Phillipe Mateta feiert mit den Mainzer Kollegen


Fünfmal Narhallamarsch - das gab es in der Mainzer Arena zuletzt vor mehr als vier Jahren. Zum Auftakt des 28. Spieltags ertönte die Torhymne des FSV Mainz 05 nun erneut fünfmal, als die Mainzer ihre Negativserie in der Bundesliga mit einem 5:0 (3:0) gegen den SC Freiburg beendeten. Jean-Paul Boetius (20. Minute), Jean-Phillipe Mateta (26., 33. und 77.) und Karim Onisiwo (73.) trafen für die Gastgeber. Für Mainz war es der erste Sieg nach vier Niederlagen in Folge.

"Das war wichtig nach den vergangenen Wochen", sagte Mainz-Trainer Sandro Schwarz: "Es war ein sehr komisches Spiel, man hat am Anfang gemerkt, dass wir nicht das allergrößte Selbstbewusstsein gehabt haben. Am Schluss haben wir es gnadenlos ausgenutzt. Die Kleinigkeiten, die uns zuletzt gefehlt hatten, haben wir heute gehabt."

Tatsächlich hatte Freiburg den besseren Start erwischt. Pascal Stenzel hatte in der neunten Minute Pech, dass sein Schuss aus 18 Metern vom Mainzer Torwart Florian Müller noch an die Latte gelenkt wurde.

Schwolows Fehler leitet die Niederlage ein

Es war dann der Schlussmann auf der anderen Seite, Alexander Schwolow, der die Niederlage seines Teams mit einem Fehler einleitete: Nach einem Rückpass von Dominique Heintz wollte Freiburgs Torwart den Ball an der Strafraumkante weit nach vorne schlagen, spielte ihn stattdessen aber flach in die Füße von Boetius, der direkt aus knapp 30 Metern ins leere Tor abschloss (20.). Nur sechs Minuten später legte Boetius das 2:0 für Mateta auf, der in der 33. Minute direkt nachlegte. Es war der dritte Schuss auf das Tor vom SC Freiburg -und es stand 3:0 für Mainz.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste bei den Torschüssen mit 6:4 vorne, hatten 73 Prozent Ballbesitz und 62 Prozent der Zweikämpfe gewonnen.

Nach der Pause konnte Freiburg das Spiel zunächst ausgeglichener gestalten, auch weil Trainer Christian Streich von Dreier- auf Viererkette umstellte. Doch dann waren es Onisiwo (73.) und Mateta mit seinem dritten Treffer (77.), die die höchste Saisonniederlage für die Gäste und gleichzeitig den höchsten Sieg in der aktuellen Spielzeit für Mainz besiegelten.



FSV Mainz 05 - SC Freiburg 5:0 (3:0)
1:0 Boetius (20.)
2:0 Mateta (25.)
3:0 Mateta (33.)
4:0 Onisiwo (73.)
5:0 Mateta (77.)
Mainz: Müller - Donati, Bungert (68. Hack), Niakhaté, Martin - Kunde (55. Onisiwo) - Gbamin, Latza - Boetius - Mateta, Quaison (79. Maxim)
Freiburg: Schwolow - Schlotterbeck, Günter, Heintz, Stenzel (83. Koch) - Abrashi, Frantz (46. Niederlechner), Höfler, Grifo, Haberer - Höler (46. Waldschmidt)
Schiedsrichter: Jablonski
Gelbe Karten: Kunde, Latza, Maxim / Höfler
Zuschauer: 27.305

svs/sid



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tucson58 05.04.2019
1. Die Frage istc
Warum können solche Mannschaften nur gegen Bayern ihr komplette Leistung abrufen und sonst kaum ? Das gleiche bei Heidenheim .Die machen als 2.Ligist in München ein super Spiel der extra Klasse ....aber in der zweiten Liga vergeigen sie gegen Magdeburg ....Wenn die in Liga 2 so zur Sache gingen wie gegen München, dann würden sie in die 1.Liga aufsteigen......oder wollen das nur nicht ?
Freddie-58 06.04.2019
2. Bayern Nachwirkung?
Tja, Kraft weg Glück weg, so schnell kann es gehen!
Freddie-58 06.04.2019
3. Bayern Nachwirkung?
Tja, Kraft weg Glück weg, so schnell kann es gehen!
Freddie-58 06.04.2019
4. Bayern Nachwirkung?
Tja, Kraft weg Glück weg, so schnell kann es gehen!
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