Bundesliga-Prognose Bayern - wer sonst!

Am FC Bayern München führt kein Weg zur Meisterschaft vorbei. Böse sieht es für zwei Südclubs aus: Der 1. FC Nürnberg stürzt ab, Augsburg gibt nur ein kurzes Gastspiel in der Bundesliga. Die Prognose unserer Sportredaktion für die neue Saison - Platz für Platz.

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Einfacher geht es nicht. Nimmt man das Votum der Bundesliga-Coaches zum Maßstab, kann man sich die kommende Spielzeit eigentlich sparen. 16 von 18 Trainern haben den FC Bayern München zum großen Favoriten auf den Titel des Deutschen Meisters gekürt. So deutlich ist selten vor einer Saison ein Votum ausgefallen. Das mag nicht besonders kreativ sein, ist aber der wahrscheinlichste Fall: Nach einem schwachen Bayern-Jahr wie dem letzten folgt in der Regel eine Meistersaison. Die Sportredaktion von SPIEGEL ONLINE schließt sich dieser Prognose an.

Hinter den Bayern werden sich der Deutsche Meister Borussia Dortmund, der die Spielzeit am Freitag gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) eröffnet, und Bayer Leverkusen einfinden, auch Schalke und die Wolfsburger werden sich von den schwachen Vorstellungen der Vorsaison erholt zeigen. Dagegen können Hannover und Mainz ihre Vorjahreserfolge diesmal nicht wiederholen und landen im Mittelfeld.

Bitter wird es für die anderen beiden Vereine aus Bayern: Der 1. FC Nürnberg, zuletzt beachtlicher Sechster, kommt mit den Abgängen seiner Leistungsträger nicht klar und stürzt bis auf den Relegationsplatz. Damit trifft er es aber immer noch besser als Aufsteiger FC Augsburg. Der Neuling muss nach einem Jahr in der Bundesliga wieder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Das Schicksal der Augsburger teilt der 1. FC Kaiserslautern. Ohne seinen Top-Stürmer der Vorsaison, Srdjan Lakic, der den VfL Wolfsburg verstärkt, fehlt den Pfälzern jegliche Offensivgefahr. Im zweiten Jahr nach dem Aufstieg geht es wieder hinunter in die zweite Liga.

Eine Prognose ist eine Prognose: Im Vorjahr hat SPIEGEL ONLINE übrigens Hannover 96 den Abstieg vorausgesagt. Die Hannoveraner spielen jetzt als Saisonvierter in der Europa League.

Wie jeder einzelne der 18 Vereine nach Ansicht der Sportredaktion in der kommenden Spielzeit abschneidet, sehen Sie hier.



insgesamt 76 Beiträge
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sukowsky, 04.08.2011
1. Nein und nochmals nein
Und ich sage hier die Bayern München werden nicht Deutscher Meister, das ändert auch die hoffende Statistik nicht!
hacklberry 04.08.2011
2. Helau
Mainz 11. ?!?!?! Dann mal Helau. Den eindeutigen Schlüsselspieler verloren. Neuzugänge die in der zweiten Liga in der Rückrunde enttäuscht haben. Ohne die Serie zu Saisonbeginn wären die dieses Jahr schon grade mal so auf 40 Pkte gekommen. Die kämpfen bis zum Schluss um den Klassenerhalt. Sympathie hin oder her.
sagichned 04.08.2011
3. ...
ich erinnere mich noch an das letzte prognose: hannove wird letzter sein...
gvqwr 04.08.2011
4. laber laber laber...
Ich bin wirklich beeindruckt von den Bundesliga-Prognosen, seien sie von irgendwelchen Trainern oder von der SPON-Sportredaktion. Angesichts der Tatsache, dass eine Wettervorhersage, die mehr als 48 Stunden in die Zukunft reicht, unseriös ist und die meisten SPON-Redakteure nicht einmal vorhersagen können, was sie heute zu Abend essen werden, finde ich es beachtlich, dass die SPON-Redakteure glauben vorhersehen zu können, wie die Tabelle der Bundesliga in einigen Monaten aussehen wird. Wenn Sie so gut wissen, was in der Zukunft sein wird, warum befassen Sie sich eigentlich noch mit der Berichterstattung der Gegenwart?
tc10 04.08.2011
5. und jährlich grüßt das Murmeltier.....
vor jeder neuen Bundesliga-Saison die gleiche Prognose, Bayern wird Meister. Gewagt gewagt, denn -die Frage muss erlaubt sein- aus welchem Grund eigentlich? Wegen der 40 Mio für neue Spieler? Die spielerische Leistung der Vorbereitung kann wohl kaum die Grundlage für diese Einschätzung darstellen, denn die war ja eher dürftig. Auch gegen Braunschweig trotz Dominanz kein Glanz oder Verve zu sehen. Außerdem zu sehr von einigen wenigen Spielern abhängig (Robben, Ribery, Müller). Ganz anders dagegen Dortmund, eingespielte Truppe, Abgänge gut kompensiert, spieltechnisch- und taktisch herausragend. Für mich klar der erste Titelfavorit!
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