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Leipzig-Sieg gegen Freiburg: Der doppelte Werner

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Sieg gegen Freiburg Leipzig feiert ersten Saisonerfolg

Fehlstart abgewendet: Leipzig hat im Heimspiel gegen Freiburg einen Rückstand gedreht. RB-Stürmer Timo Werner traf doppelt - und führt damit eine persönliche Erfolgsserie gegen den Sport-Club fort.

Am zweiten Spieltag der Bundesliga-Saison hat RB Leipzig seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen den SC Freiburg lag der Vorjahreszweite zur Halbzeit noch zurück, ehe Timo Werner (48. Minute/69.), Willi Orban (55.) und der eingewechselte Bruma (78.) das Spiel zugunsten der Hausherren drehten. Florian Niederlechner (24.) hatte zuvor dafür gesorgt, dass der Sport-Club mit einer Führung in die Pause gegangen war.

Zwar hatte Leipzig von Beginn an mehr Spielanteile, doch erst im zweiten Durchgang verwertete das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl vier seiner zahlreichen Gelegenheiten. Insbesondere die Hereinnahme von Jean-Kévin Augustin erwies sich für Leipzig als belebendes Element: Der 20 Jahre alte Zugang von PSG deutete bei seinem Startelf-Debüt in der Liga mehrfach seine Qualitäten an. Doch bei seinen Abschlüssen (10./21.) von der Strafraumgrenze fehlte es ihm an der nötigen Präzision.

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Leipzig-Sieg gegen Freiburg: Der doppelte Werner

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Die Freiburger, die taktisch variabel auftraten, hatten mit ihrer Strategie zunächst Erfolg. Ein ums andere Mal kamen sie hinter die aufrückenden Außenverteidiger von RB. In der Arbeit gegen den Ball war der Sport-Club darauf bedacht, sich nicht zu tief einschnüren zu lassen. Nachdem Niederlechner (6.) und Marco Terrazino aus spitzem Winkel (36.) keinen Erfolg hatten, erspielten sie sich in der zweiten Hälfte kaum noch zwingende Torchancen. Einzig Niederlechner konnte RB-Schlussmann Péter Gulásci bezwingen, nachdem ihn Janik Haberer sehenswert bedient hatte.

RB hingegen wurde mit fortschreitender Spieldauer zunehmend zwingender. Der auffällige Augustin trat als Vorbereiter in Erscheinung: Beim 2:1 passte er von der Grundlinie auf Kapitän Orban, der aus kurzer Distanz vollstreckte. Werners 3:1 bereitete der Franzose mit einem gewonnenen Zweikampf gegen Marc-Oliver Kempf und einem anschließenden Steilpass vor.

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Der Startschuss zur Leipziger Aufholjagd war zuvor allerdings schon nach einer Standardsituation gefallen, als Werner einen Eckball von Emil Forsberg am kurzen Pfosten zum Ausgleich ins Tor köpfte. Auch RBs eingewechselter Bruma nutzte seine Chance. Der Flügelstürmer stellte mit einem Traumtor aus der Drehung aus 16 Metern den Endstand her. Kurz darauf sah Freiburgs Nicolas Höfler seine zweite Gelbe Karte, sodass der SC die Partie in Unterzahl beenden musste.

RB Leipzig - SC Freiburg 4:1 (0:1)
0:1 Niederlechner (24.)
1:1 Werner (48.)
2:1 Orban (55.)
3:1 Werner (69.)
4:1 Bruma (78.)
Leipzig: Gulácsi - Klostermann, Orban, Upamecano, Halstenberg - Keita, Demme (80. Laimer) - Sabitzer, Forsberg - Timo Werner (83. Kaiser), Augustin (76. Bruma)
Freiburg: Schwolow - Lienhart, Schuster, Kempf - Stenzel, Höfler, Günter - Terrazzino (67. Kath), Frantz, Haberer (67. Petersen) - Niederlechner (56. Bulut)
Schiedsrichter: Dingert
Gelbe Karten: Orban, Demme -
Gelb-Rot: Höfler (81.)
Zuschauer: 40.000

lst
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