Bundesliga-Relegation Schiedsrichter bereut Elfmeterpfiff

Mit seiner Strafstoßentscheidung sorgte Sascha Stegemann für den Aufreger des Relegationshinspiels zwischen Wolfsburg und Braunschweig. Nun hat der Referee eingeräumt, danebengelegen zu haben.

Schiedsrichter Sascha Stegemann
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Schiedsrichter Sascha Stegemann


Schiedsrichter Sascha Stegemann bereut seinen umstrittenen Elfmeterpfiff im Relegationshinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig. Es wäre "besser gewesen, auf den Pfiff zu verzichten", sagte der Leiter des Spiels beim TV-Sender Sky. Wolfsburgs Torjäger Mario Gomez hatte dank des Strafstoßes in der 35. Minute den 1:0-Siegtreffer erzielt.

Stegemann hatte auf Handelfmeter entschieden, nachdem Braunschweigs Gustav Valsvik der Ball aus kürzester Distanz an der Strafraumgrenze an den Arm geschossen worden war. "Insbesondere die Kameraperspektive von hinten zeigt, wie der Arm nach hinten wegschwingt", sagte Stegemann. "Wenn ich jetzt die Fernsehbilder sehe und alle zur Verfügung stehenden Perspektiven auswerte, dann muss man sagen, dass es besser gewesen wäre, auf den Pfiff zu verzichten." Wenige Sekunden vor dem Elfmeterpfiff hatte der Unparteiische zudem ein klares Handspiel von Gomez übersehen.

Im Video: Lieberknecht äußert sich nach der Niederlage in Wolfsburg

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"Jeder hat die Szene gesehen. Deswegen hasse ich diese Relegation. Das ist eine Entscheidung, die extrem wehtut", hatte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht nach der Partie gesagt. "Leider muss ich sagen, dass der Schiedsrichter hier komplett falsch liegt", sagte Eintracht-Manager Arnold.

Das Rückspiel findet am Montag (20.30 Uhr; TV: ARD und Sky; High-Liveticker SPIEGEL ONLINE) beim Zweitligisten statt. Der Sieger aus Hin- und Rückspiel stellt das 18. Team in der in der kommenden Bundesligasaison.

mon/dpa



insgesamt 35 Beiträge
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Seite 1
erst nachdenken 26.05.2017
1.
Wer in der Relegation absteigt, braucht sich nicht über Schiedsrichterentscheidungen zu beschweren. Man hatte zuvor 34 Spiele Zeit, in der man seine Erstliga-Berechtigung hätte unter Beweis stellen können, dann wäre man nie in diese Situatuon gekommen.
antares56 26.05.2017
2. Jetzt ist es zu spät
Erschreckend, wie Fussballspiele durch falsche Schiri-Entscheidungen zum falschen und ungerechten Ergebnis führen! Sich danach Entschuldigen bringt nichts! Es bleibt einfach Betrug, und Gomez - der Betrüger - geht natürlich nicht zum Schiri und stellt die Sache klar! Wer will solch verlogenen Fussball noch sehen?
waldbaer! 26.05.2017
3. Größtmögliche Transparenz hilft immer...
Auftrag (von wem auch immer) ausgeführt, dazu noch größtmögliche Zerknirschung geäußert, wer würde da noch ermitteln wollen? Was sagen eiegentlich die internationalen Wett-Seismographen? Keinerlei Unregelmäßigkeiten? Denen fällt doch sonst sogar auf, wenn in der mongolischen Kreisliga B ein Spiel geschoben wird?
Partyzant 26.05.2017
4. Braunschweig hat
in 34 spielen gezeigt dass die Mannschaft bundesligatauglich ist und nun hängt es von den beiden Spielen ab und da kann man sich natürlich beschweren wenn alle Schiedsrichter falsch liegen mit dieser darausfolgenden harten Konsequenz.
betzebub 26.05.2017
5. @1
Von den Wolfsburgern (die 34 Spieltage Zeit hatten und den Abstieg verhindern wollen) hat sich ja auch niemand beschwert....erst nachdenken!
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