Nach Viagogo-Streit Schalke eröffnet eigene Ticketbörse

Schalke 04 bietet ab sofort wieder eine eigene Plattform an, auf der Fans ihre Dauerkarten und Tagestickets anbieten können. Der Bundesligist hatte die Zusammenarbeit mit der umstrittenen Online-Börse im September nach wenigen Monaten aufgekündigt.

Schalker Fans: Der Protest gegen Viagogo hat gewirkt
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Schalker Fans: Der Protest gegen Viagogo hat gewirkt


Hamburg - Zurück zum Ursprung: Nach dem Aus des umstrittenen Online-Anbieters Viagogo bietet Fußball-Bundesligist Schalke 04 seinen Fans wieder eine eigene Ticketbörse an. Der Club gab kurz vor Beginn der Rückrunde bekannt, dass ab sofort Inhaber von Dauerkarten oder Einzeltickets diese auf der vereinseigenen Plattform anderen Fans anbieten können.

Die Tickets sollen zum Normalpreis einer Tageskarte weitergegeben werden. Die S04-Ticketbörse war nach der Saison 2012/2013 eingestellt worden, weil die "Königsblauen" einen Vertrag mit Viagogo geschlossen hatten. Der sollte ihnen 3,6 Millionen Euro in drei Jahren einbringen, dafür hätte Viagogo pro Jahr 3000 Karten mit maximal 100-prozentigem Aufschlag weiterverkaufen und alle Ticketverkäufe von Fan zu Fan übernehmen dürfen.

Die Fans liefen jedoch Sturm, und Schalke kündigte noch vor Saisonbeginn den Vertrag fristlos, weil die Online-Börse sich nicht an die Vertragsbedingungen gehalten habe. "Wir freuen uns, dass das bereits aus der Vergangenheit bewährte Angebot nun wieder online geht", sagte Marketingvorstand Alexander Jobst, der wegen des Viagogo-Vertrages im Sommer im Zentrum der Kritik gestanden hatte.

psk/sid



insgesamt 2 Beiträge
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dr.joe.66 23.01.2014
1. T-Fragen...
Die Ticket-Frage habt Ihr ja nun endlich gelöst. Wie wär's wenn Ihr jetzt auch in der anderen T-Frage auf die Fans hören würdet? Das S04-Lizenz-Spieler-Budget ist so hoch wie das von Leverkusen und Gladbach zusammen. Noch Fragen, Herr Keller??
renee gelduin 24.01.2014
2. optional
---Zitat--- weil die Online-Börse sich nicht an die Vertragsbedingungen gehalten habe. ---Zitatende--- In dem verlinkten Artikel findet sich rein gar nichts über irgendwelche verletzten Vertragsbedingungen.
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