Bundesliga-TV-Rechte "Sportschau" bleibt - auch Sky setzt sich durch

Die DFL hat die Medienrechte für die Bundesliga neu vergeben. Ab 2017 wird auch Eurosport live übertragen, ansonsten gab es wenige Überraschungen. Die Verträge bescheren dem Ligaverband einen Erlös von 4,64 Milliarden Euro.
Bundesliga-Live-Übertragung

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Foto: Axel Heimken/ dpa

Die Fußballbundesliga wird ab der Saison 2017/2018 auch im Pay-TV von Eurosport zu sehen sein. Der US-Konzern Discovery, zu dem der Sender gehört, erwarb beim Verkauf der TV-Rechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Freitagsspiele. Die restlichen Live-Spiele werden weiterhin bei Sky gezeigt.

Im Free-TV bleibt die Institution der ARD-"Sportschau" bestehen, auch das ZDF wird weiterhin das "Aktuelle Sportstudio" mit Bundesliga-Fußball senden. Neu ist allerdings, dass das ZDF an Stelle der ARD die Saisoneröffnung zeigt. Sport1 sicherte sich erneut die Rechte der Nachverwertung am Sonntag bis 15 Uhr.

Konkret hat Eurosport 43 Live-Spiele aus der Bundesliga erworben, die am Freitag (20.30 Uhr), Sonntag (13.30 Uhr) und künftig auch am Montag (20.30 Uhr) ausgetragen werden. Dazu kommt die Relegation zwischen Bundesliga und 2. Liga sowie der Supercup. Sky zeigt die Samstagsspiele (15.30 bzw. 18.30 Uhr) - auch in der Konferenz - sowie die Begegnungen am Sonntag (15.30 und 18.00 Uhr) live.

Dazu kommen bei Sky alle Spiele der 2. Liga. Sport1 hat ab 2017/2018 keine Live-Rechte mehr für die 2. Liga. Im ZDF wird dann neben dem Supercup je ein Spiel des 1., 17. und 18. Bundesliga-Spieltags live zu sehen sein.

Für die nationalen TV-Rechte kassiert die DFL pro Saison 1,159 Milliarden Euro. Im gesamten Zyklus fließen damit 4,46 Milliarden Euro in die Kassen. Das gab DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nach der Mitgliederversammlung der 36 Profivereine in Frankfurt bekannt.

mka/sid/dpa