VfB-Trainer Veh beklagt Ungleichheit in der Liga

"Die Schere geht auseinander": Für Stuttgarts Trainer Armin Veh ist die Zeit der Überraschungsmeister in der Bundesliga vorbei. Zu groß sei die Ungleichheit zwischen den reichen Top-Klubs und dem Rest der Erstligavereine.
VfB-Trainer Veh: Überraschungsmeister wird es nicht mehr geben

VfB-Trainer Veh: Überraschungsmeister wird es nicht mehr geben

Foto: Bongarts/Getty Images

Hamburg - Trainer Armin Veh vom VfB Stuttgart hat vor dem Gastspiel am Samstag beim FC Bayern München eine Chancen-Ungleichheit in der Fußball-Bundesliga beklagt (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). "Wenn man sich die Transfers von Xabi Alonso und Benatia anschaut, muss man schon sagen, dass die Schere auseinandergegangen ist", sagte er in der "Sport Bild", es werde "nicht mehr mit gleichen Waffen gekämpft".

In der Vergangenheit sei es nicht vorgekommen, "dass man nebenbei mal zwei solche Spieler kauft, die für den Rest der Liga nicht erschwinglich sind", erläuterte Veh. Die Konsequenz daraus sei, dass in der Bundesliga "keine Überraschungsmeister wie den VfB, Kaiserslautern oder Werder Bremen mehr geben wird. Das ist nicht mehr drin." Veh selbst hatte 2007 mit Stuttgart den Meistertitel gefeiert.

Mit Blick auf seine eigene Mannschaft dämpfte Veh erneut die Erwartungen: "In dieser Saison zu fordern, unter den ersten sechs dabei zu sein, würde der Mannschaft schaden. Dazu fehlt uns im Moment die Qualität. Es kann durchaus sein, dass die Realität Abstiegskampf heißt und wir wieder bis zum Ende um den Klassenerhalt zittern müssen."

aha/sid
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