Bundestrainer Flick über Bierhoff-Aus »Mir fällt die Vorstellung schwer, wie die Lücke geschlossen werden kann«

Oliver Bierhoff sei »erster Ansprechpartner und Freund« gewesen: Hansi Flick hat betroffen auf den Abschied des DFB-Direktors reagiert. Eine passende Nachfolgeregelung erkennt er nicht.
Oliver Bierhoff und Hansi Flick im November bei der Kaderbekanntgabe für die WM in Katar

Oliver Bierhoff und Hansi Flick im November bei der Kaderbekanntgabe für die WM in Katar

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Marc Schueler / IMAGO/

Hansi Flick hat mit großem Bedauern auf den Abschied von Oliver Bierhoff vom Deutschen Fußball-Bund reagiert. »Meinem Trainerteam und mir fällt im Moment die Vorstellung schwer, wie die durch Olivers Ausscheiden entstehende Lücke fachlich und menschlich geschlossen werden kann. Unsere Zusammenarbeit war immer von Loyalität, Teamgeist, Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt. Zusammenhalt war die DNA unseres Teams«, wurde Flick am Dienstag in einer Mitteilung auf der DFB-Homepage  zitiert.

Am Vorabend hatten Bierhoff und der DFB den noch bis zur Heim-EM 2024 laufenden Vertrag des DFB-Direktors aufgelöst. Zu seiner eigenen Zukunft äußerte sich Flick in der Stellungnahme nicht, wohl aber zur Bedeutung der Zusammenarbeit mit Bierhoff. Dieser lenkte seit 2004 die Geschicke die Nationalmannschaft zuerst als Teammanager und später als Direktor.

Am Mittwoch wird analysiert

»Für mich persönlich war Oliver innerhalb des Teams mein erster Ansprechpartner und Freund. Wir hatten als gemeinsames Ziel das Projekt EM 2024 in Deutschland. Dabei stand für Oliver immer und ausschließlich das Wohl der Nationalmannschaft, des DFB und des deutschen Fußballs im Mittelpunkt. Ich danke ihm persönlich und als Bundestrainer für diese lange Zusammenarbeit und das dabei entstandene unschätzbar hohe Vertrauen. Dieses Vertrauen ist und bleibt im Fußball das höchste Gut«, sagte Flick.

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Am Mittwoch soll es zu einem Treffen von Flick mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke kommen, bei dem das WM-Scheitern in der Gruppenphase analysiert werden soll. Flick hatte bislang betont, seinen Posten nicht räumen und die Nationalmannschaft in die Heim-EM führen zu wollen.

mas/dpa
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