Serie A Ancelotti empört sich über Umkleidekabinen in Neapel

Manchmal haben die großen Trainer auch andere Sorgen als verletzte Spieler oder den Tabellenstand. Starcoach Carlo Ancelotti hat derzeit ein ganz spezielles Thema: der Zustand der Umkleidekabinen bei SSC Neapel.

Zustände wie im alten Rom: Ancelotti ist empört
Massimo Paolone DPA

Zustände wie im alten Rom: Ancelotti ist empört


Kabinen-Gate in Neapel: Startrainer Carlo Ancelotti hat heftige Kritik am Zustand der sich im Umbau befindlichen Umkleidekabinen beim von ihm betreuten italienischen Fußball-Erstligisten SSC Neapel geübt. "Ich bin empört über die Fehlerhaftigkeit und Unfähigkeit derjenigen, die diese Aufgaben übernommen haben", sagte der 60-Jährige in einem Statement, das auf der Homepage des Vereins veröffentlicht wurde.

"Man kann in zwei Monaten ein Haus bauen, aber sie waren nicht dazu in der Lage, die Umkleidekabinen zu renovieren! Wo sollen wir uns bei den Spielen gegen Sampdoria und Liverpool umziehen?", fragte Ancelotti rhetorisch.

Neapel hatte vor Saisonbeginn einen Antrag bei der Liga eingereicht, um die ersten beiden Spiele in der Serie A aufgrund des Umbaus des Stadions San Paolo auswärts bestreiten zu dürfen.

"Ich bin verblüfft über die Aussage von Ancelotti", reagierte Architekt Filomena Smiraglia in der "Gazzetta dello Sport". "Außerdem haben wir Vizepräsident Edoardo De Laurentiis besucht, der uns vor den Handwerkern für die Arbeit gelobt hatte." Die Arbeiten sollen wie geplant am Freitag abgeschlossen werden.

Neapel empfängt am Samstag Tabellenschlusslicht Sampdoria Genua, am Dienstag (21 Uhr, TV: Sky und DAZN; Liveticker SPIEGEL) kommt der von Jürgen Klopp betreute Champions-League-Sieger FC Liverpool nach Kampanien.

aha/sid



insgesamt 4 Beiträge
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doppelnass 12.09.2019
1. Super
Super Artikel! Im Moment scheint saure Gurken Zeit zu sein. Nicht viel los im Fußball. Außer, man würde den Dortmunder Club hier nicht so ausblenden, wenn es nicht so läuft. Heute war dort eine lustig anzusehende PK. Da liegen die Nerven blank, Zorc fast im Rummenigge Style und Favre zwischen genervt und todünglücklich. Bemerkenswert auch, dass Zorc mit in der PK war. Nicht auszudenken, so etwas würde im Süden passieren. Da gäbe es hier Eilmeldungen.
sponpost 13.09.2019
2. Das ist nunmal der unterschied...
Zitat von doppelnassSuper Artikel! Im Moment scheint saure Gurken Zeit zu sein. Nicht viel los im Fußball. Außer, man würde den Dortmunder Club hier nicht so ausblenden, wenn es nicht so läuft. Heute war dort eine lustig anzusehende PK. Da liegen die Nerven blank, Zorc fast im Rummenigge Style und Favre zwischen genervt und todünglücklich. Bemerkenswert auch, dass Zorc mit in der PK war. Nicht auszudenken, so etwas würde im Süden passieren. Da gäbe es hier Eilmeldungen.
... zwischen regionalem und nationalem interesse
Nonvaio01 13.09.2019
3. liegt wohl daran
Zitat von doppelnassSuper Artikel! Im Moment scheint saure Gurken Zeit zu sein. Nicht viel los im Fußball. Außer, man würde den Dortmunder Club hier nicht so ausblenden, wenn es nicht so läuft. Heute war dort eine lustig anzusehende PK. Da liegen die Nerven blank, Zorc fast im Rummenigge Style und Favre zwischen genervt und todünglücklich. Bemerkenswert auch, dass Zorc mit in der PK war. Nicht auszudenken, so etwas würde im Süden passieren. Da gäbe es hier Eilmeldungen.
das es kaum einen interessiert was der BVB macht, die haben ja auch kaum Fans ausserhalb von der Dortmund region.
GWT 13.09.2019
4.
Zitat von Nonvaio01das es kaum einen interessiert was der BVB macht, die haben ja auch kaum Fans ausserhalb von der Dortmund region.
Und die Fans, die sich BVB Fans nennen, arbeiten sich ja , auch hier , meistens lieber am FCB ab als sich mit dem eigenen Verein zu beschäftigen. Trotzdem hat doppelnass mehr als recht, es ist wirklich erstaunlich wie sehr der BVB in schweren Zeiten, Krise würde ich noch nicht sagen, hier ignoriert wird. Die PK war schon nicht ohne, da lagen die Nerven wirklich blank. Wenn statt dessen eher über PillePalle in der italienischen Liga berichtet wird sollte auch der letzte sehen wie Herren hier gepolt sind.
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