Ancelotti-Vorstellung "Wir versuchen, in allen Wettbewerben zu gewinnen"

Carlo Ancelotti wurde mit großem Interesse als Trainer beim FC Bayern vorgestellt. Der Italiener zeigte sich selbstbewusst und überzeugt von der Qualität des Kaders. Sein Vorgänger hinterließ ihm eine Botschaft.

Carlo Ancelotti
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Carlo Ancelotti


"Ich bin sehr glücklich und stolz, hier zu sein." Mit diesen Worten auf deutsch hat die Ära Carlo Ancelotti um 11.04 Uhr beim deutschen Rekordmeister Bayern München begonnen.

"Ich fühle mich sehr gut, weil ich bei einem der besten Klubs der Welt bin. Mein Freund Guardiola hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Wir haben eine fantastische Mannschaft. Wir versuchen, in allen Wettbewerben stark zu sein und zu gewinnen", sagte der 57-Jährige, der wie immer einen dunklen Anzug trug, vor rund zwei Dutzend Kameras und 100 Journalisten bei einer kurzen Ansprache. Er sei jedoch nicht beim FC Bayern, "um eine Revolution zu starten".

"Er hat eine großartige Karriere als Trainer hingelegt. Ich freue mich sehr, ihn zum FC Bayern zu holen. Er ist der richtige Trainer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wir werden eine wunderbare, große Partnerschaft haben", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei der Präsentation.

Josep Guardiola, der künftig Manchester City trainiert, hinterließ im Trainerbüro an der Wand eine Botschaft für seinen Nachfolger: "Con tanta stima, un grande in bocca al lupo, Carlo!" Was soviel bedeutet wie: "Mit großer Wertschätzung: Viel Glück, Carlo!"

Der Italiener unterschrieb in München einen Dreijahresvertrag. Bis 2015 war Ancelotti bei Real Madrid tätig gewesen. Er wurde bei den Königlichen, mit denen er 2014 noch die Champions League gewonnen hatte, nach einer titellosen Saison entlassen. Im vergangenen Jahr suchte er Abstand zum Fußball-Geschäft und verbrachte die meiste Zeit in Vancouver.

bam/sid



insgesamt 4 Beiträge
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PeterPaulPius 11.07.2016
1. Widersprüche
Ich glaube, da kommt schon der nächste überschätzte Experte in die Bundesliga. Er hat keinen richtigen Plan, widerspricht seinen eigenen Ausführungen und lebt davon, sich mit den Spielern zu verstehen. Am Beispiel seiner Zeit bei Real hat er in seinem Buch ausgeführt, dass er selbstverständlich das Spielsystem für Ronaldo geändert habe, er würde immer das Spiel ändern, wenn die Spieler dies wünschten. Ab Beispiel FC Bayern führt er nun aus, er würde selbstverständlich das Spielsystem seines Vorgängers beibehalten. Was denn nun? Alles nur Smalltalk?
Miller3000 11.07.2016
2.
@PeterPaulPius: wenn man sich im Fußball nicht auskennt, sollte man sich nicht darüber äußern. Die Bayern haben hier einen Topmann geholt. Nicht umsonst war er bei jeder Station äußerst erfolgreich.
bristolbay 11.07.2016
3. Top Mann
Zitat von Miller3000@PeterPaulPius: wenn man sich im Fußball nicht auskennt, sollte man sich nicht darüber äußern. Die Bayern haben hier einen Topmann geholt. Nicht umsonst war er bei jeder Station äußerst erfolgreich.
Da kann sich dieser Trainer aber glücklich schätzen, beim FCB gelandet zu sein. Dieser honorige Verein entlässt keinen Trainer nach einer erfolglosen Saison, auch wenn vorher viel abgeräumt hat, oder?
williondo 11.07.2016
4. @bristlolbay
Der FCB hat schon mal den einen oder anderen Trainer nach einer erfolglosen Saison entlassen. Und, was wollen Sie uns damit sagen? Daß so etwas bei keinem anderen Verein vorkommt?
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