Streit um Protestaktion Basel zahlt, Greenpeace spendet

Der FC Basel hat die Strafe der Uefa nach der Greenpeace-Protestaktion im Spiel gegen Schalke akzeptiert. Die Aktivisten hatten während der Champions-League-Partie ein Banner entrollt, auf dem sie den Schalke-Sponsor Gazprom angriffen. Greenpeace spendet an ein rumänisches Kinderheim.

Greenpeace-Protest in Basel: Keine ausreichende Ordnung
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Greenpeace-Protest in Basel: Keine ausreichende Ordnung


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Im Streit um die Greenpeace-Protestaktion im Champions-League-Spiel gegen den FC Schalke (0:1) hat der FC Basel eine Einigung mit den Umweltschützern erzielt. Demnach wird der Schweizer Meister die von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) verhängte Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro selbst bezahlen. Gleichzeitig wird Greenpeace einen nicht näher bezifferten Betrag an ein rumänisches Kinderheim spenden, das seit Jahren vom 16-maligen Schweizer Champion unterstützt wird.

Die Partie am 1. Oktober war für fünf Minuten unterbrochen worden, nachdem vier Greenpeace-Aktivisten vom Stadiondach des St. Jakob-Park ein riesiges gelbes Transparent ausgerollt hatten, mit dem gegen Öl-Bohrungen in der Arktis von Schalke- und Uefa-Sponsor Gazprom protestiert wurde. Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco fertigte daraufhin einen Sonderbericht an.

psk/sid

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aurichter 15.11.2013
1. Man kann als objektiver Beobachter
aber auch die Frage stellen, was die Uefa mit diesen Strafzahlungen anstellt? Werden damit Bonis für die Platinis bezahlt? Das hier überhaupt ein Verein für einen berechtigten Protest bestraft wird ist nach meiner Meinung eine Frechheit, denn damit positioniert sich die Uefa einseitig und lässt "seine" Vereine im Regen stehen, die doch der Organisation ohnehin die Einnahmen bescheren. Wenn die Uefa die Strafzahlung auch dafür ( soziales Projekt ) gefordert hätte, dann wäre man geneigt das Maul zu halten, aber nun.......Uefa Erklärungsnachfrage!! Würde mich schon interessieren wohin das Geld geht.
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