Champions-League-Finale FC Chelsea gibt schon Parade-Strecke bekannt

Hochmut kommt vor dem Fall: Der FC Chelsea hat vor dem Champions-League-Finale gegen den FC Bayern bereits die Strecke für eine mögliche Siegerparade bekanntgegeben.

Chelsea-Stürmer Drogba (Mitte): Sieger-Parade für ChampionsLeague schon geplant
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Chelsea-Stürmer Drogba (Mitte): Sieger-Parade für ChampionsLeague schon geplant


Hamburg - Ist das zusätzliche Motivation für die Spieler des FC Bayern München? Der FC Chelsea, Final-Gegner der Münchner im Champions-League-Finale am Samstag (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE), hat schon die Strecke für die Siegerparade durch London bekanntgegeben - für den Fall, dass der Club den Titel holt.

Auf seiner Internetseite teilte Chelsea auch schon den genauen Ablauf mit. Demnach soll der Feierzug durch den Stadtteil Fulham am Sonntag um 16 Uhr am Westeingang des Stadions Stamford Bridge starten. Danach führt die Strecke unter anderem über die berühmte King's Road.

Laut Plan sollen Spieler etwa 35 Minuten mit einem Bus bis zu einem Stopp im Park Eel Brook Common unterwegs sein. Auf derselben Route hatten die "Blues" bereits 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal mit den Fans gefeiert. Mit der Bekanntgabe will der Club zusammen mit mehreren Londoner Bezirken und der Polizei ein Chaos aufgrund des erwarteten hohen Fan-Interesses verhindern.

Erst am Ende der Mitteilung ergänzte Chelsea: "Es wird keine Parade stattfinden, wenn wir das Finale verlieren."

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Parade stattfindet, schätzt Chelseas Trainer Roberto di Matteo auf 50:50. "Es sind zwei große Clubs mit zwei großen Mannschaften", sagte er. Vom Münchner Heimvorteil will di Matteo nichts wissen: "Ich denke, ein Endspiel der Champions League ist ein 50:50-Spiel."

max/dpa



insgesamt 35 Beiträge
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achazvonthymian 14.05.2012
1. Ein Londoner Club wird nun siegen
Wer glaubt, dass Blatter, Platini und Co. den Sieg in der CL alleine dem grünen Rasen überlassen, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es ist schon zunächst seltsam genug, dass Bayern München als Nichtlandesmeister das Endspiel erreicht hat. Es sollte offenbar honoriert werden, dass München Austragungsstätte des Endspiels ist. Wenn das nicht so wäre, würde sich kein Ausrichter mehr finden. Das gilt auch bei olympische Spielen, wo der Ausrichter immer ein paar "Gratis"Goldmedaillen erhält, nebenbei auch bei München 1972. Aber mit der Endspielteilnahme ist nun die UEFA-Protektion vorbei. Nach Italien und Spanien ist nun ein englischer Club, vor allem ein Londoner Club, dran. Das sollte man respektieren, da der Fußball vor allem wirtschaftliche Interessen beachten muss. Wer etwas anderes glaubt, ist schlicht dumm.
megamekerer 14.05.2012
2. Was soll ich den sagen? :-)
Ja, Chelsea hat wohl recht sich schon jetzt auf das Spiel zu freuen, ich glaube nicht dass die Bayern nach Debakel gegen Dortmund weder physisch noch psychisch in der Lage sind in der nächsten Jahren einen Spiel zu gewinnen. Aber lustig an die Spon Kommentar ist folgende Satz: "Champions-League-Finale am Samstag (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE)" da lachen aber die Hühner ;-) welche Huhn oder Hahn wird wohl am PC sitzen und Spiegel Online glotzen? Hochmut würde ich da nicht sagen, aber unübertreffbar in Selbstbewusstsein sind wohl die Macher der Spiegel Liveticker. :-D
SeL_ 14.05.2012
3. Mal wieder ein aufgeblasenes Nichts
Dieser Artikel ist mal wieder nichts als heiße Luft mit einer reißerischen Überschrift. Ein kurzer Blick zur Original-Pressemitteilung von Chelsea macht sofort klar: hier wird lediglich vorgeplant, weil so eine Parade eben erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr und Anwohner hat. "News of possible parade", lautet die Überschrift, und der erste Satz: "Chelsea Football Club would like to make local residents and supporters aware that if the club wins the Champions League Final we will hold a parade [...]". Entweder beherrscht man in der Redaktion nicht das Lesen von englischen Pressemitteilungen oder es ist der Redaktion egal, zu verfälschen und aufzubauschen, solange ein scheinbar interessanter Artikel daraus wird. Ist das der Versuch, einen Henri-Nannen-Preis zu gewinnen?
svensken 14.05.2012
4.
Vollkommen richtig, die Rubrik ist zum Heulen.
günterjoachim 14.05.2012
5. Absolut lächerlicher Artikel...
Soll Chelsea vielleicht erst nachj dem Abpfiff etwas planen?
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