Fußball-TV-Rechte Die Champions League läuft künftig vor allem bei DAZN

Der Gewinner bei der Vergabe der TV-Rechte für die Champions League heißt DAZN. Auch Amazon zeigt künftig die Königsklasse. Sky geht leer aus.
Jérôme Boateng vom FC Bayern in der Champions League (Archivbild)

Jérôme Boateng vom FC Bayern in der Champions League (Archivbild)

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Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images

Der Internet-TV-Anbieter DAZN hat sich das mit Abstand größte Rechtepaket an der Fußball-Champions-League für die Spielzeiten 2021/2022 bis 2023/2024 gesichert. Der kostenpflichtige Streamingdienst zeigt pro Saison 121 der 137 Fußballspiele des wichtigsten Europapokals exklusiv sowie Konferenzen und Höhepunkte. Darunter ist auch das Endspiel, das parallel im Free-TV beim ZDF zu sehen sein wird. Das verkündete DAZN via Twitter, zuvor hatte die Deutschen Presse-Agentur darüber berichtet.

Auch Amazon zeigt demnach künftig Champions-League-Partien. Der US-Konzern hatte sich im Dezember für seinen kostenpflichtigen Streamingdienst Amazon Prime das jeweilige Topspiel am Dienstagabend gesichert. Das Live-Paket umfasst insgesamt 16 Partien, davon zwei Play-off-Spiele.

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Als großer Verlierer der Rechtevergabe steht Sky schon seit dem vergangenen Dezember fest. Seit 2000 zeigte der Pay-TV-Sender - zuerst noch unter dem Namen Premiere - Spiele der Königsklasse. In einem Jahr ist Schluss. Bis dahin überträgt Sky noch einen Großteil der Champions League. Dazu gehört auch das Finalturnier der Königsklasse, die ab Freitag fortgesetzt wird.

Zudem sicherte sich der Sender Sky im Juni ein umfangreiches Rechtepaket an der Bundesliga für die Spielzeiten 2021/2022 bis 2024/2025. Der Langzeitpartner der Deutsche Fußball Liga zeigt ab 2021 pro Saison dann 200 Samstag-Punktspiele. Doch auch hier muss sich Sky des Angriffs von DAZN erwehren.

Damit wandert die Fußballberichterstattung weiter in das Internet und weg vom klassischen Fernsehen. DAZN ist in Deutschland seit 2016 auf dem Markt und wird von der Saison 2021/2022 an der wichtigste Champions-League-Player auf dem deutschen Markt sein. Auch bei der Bundesliga hat der Streamingdienst von 2021 an seine Position bei den Live-Rechten ausgebaut. Im Juni sicherte sich der Onlineanbieter pro Saison 106 Erstliga-Partien am Freitag und Sonntag.

mon/dpa
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