Champions League Salzburg schlägt Wolfsburg dank Adeyemi und zwei Eckbällen

Keine drei Minuten brauchte Salzburgs Karim Adeyemi, um gegen den VfL Wolfsburg zu treffen. Der Bundesligist glich per Ecke aus, kassierte dann auf die gleiche Weise zwei Tore und bleibt in der Krise.
Drittes Tor im dritten Chhampions-League-Spiel: Karim Adeyemi

Drittes Tor im dritten Chhampions-League-Spiel: Karim Adeyemi

Foto:

Angelika Warmuth / dpa

Der VfL Wolfsburg bleibt auch im dritten Champions-League-Spiel der Saison ohne Sieg. Beim österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg gab es nach zwei Remis zum Auftakt eine 1:3 (1:1)-Niederlage. Shootingstar Karim Adeyemi hatte die Salzburger in Führung gebracht (3. Minute), den Ausgleich Lukas Nmechas (15.) konterte Noah Okafor mit einem Doppelpack nach zwei Eckbällen (65., 77.). Die Wolfsburger warten damit seit sieben Pflichtspielen auf einen Sieg.

Beide Mannschaften starteten mit Stürmern in die Partie, die im Juni den EM-Titel mit der deutschen U21-Nationalmannschaft gewinnen konnten: Während Nmecha, Torschützenkönig des EM-Turniers, im Wolfsburger Angriff den an Corona erkrankten Wout Weghorst vertrat, stand A-Nationalspieler Adeyemi in der Startelf der Salzburger.

Adeyemi war es auch, der gleich in der ersten gefährlichen Szene der Partie im Fokus stand: Wolfsburgs Kevin Mbabu unterschätzte das Tempo des in seinem Rücken heraneilenden Salzburgers, der Mbabu überraschte und einen Steilpass von Niclas Seiwald erlief. Frei vor Koen Casteels erzielte Adeyemi sein drittes Tor in der laufenden Champions-League Saison (3. Minute). Der Treffer war der Auftakt zu einer Salzburger Druckphase zu Spielbeginn, an deren Ende Okafor per Lattenschuss das 2:0 nur knapp verpasste (11.).

Drei Ecken bis zum Endstand

Die Wolfsburger kamen durch einen Standard zurück ins Spiel. Maximilian Arnold brachte einen Eckball scharf an den Fünfmeterraum, wo Nmecha den Ball mit der Stirn in die lange Ecke verlängerte und sein erstes Tor in der Königsklasse bejubeln durfte (15.). Den Doppelpack verhinderte Salzburgs Verteidiger Maximilian Wöber später mit einer beherzten Grätsche, auf der Gegenseite rettete Casteels per Fußabwehr gegen Luka Sučić das Remis in die Pause (44.).

Nach dem Seitenwechsel ließ der VfL das Engagement nach vorne vermissen. Aus dem Spiel heraus tat sich auch Salzburg schwer, bestrafte das Team von Mark van Bommel aber nach ruhenden Bällen für seine Passivität: Okafor nutzte gleich zweimal das schwache Wolfsburger Abwehrverhalten nach Eckbällen zum Torerfolg (65., 77.). Ein weiteres Adeyemi-Tor verhinderte Casteels (85.), in die Partie fand der Bundesligist aber nicht mehr zurück.

cev
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.