Playoffs gegen Young Boys Roter Stern träumt dank Marko Marin von der Champions League

Marko Marin und Roter Stern kämpfen um die zweite Teilnahme an der Champions League. Doch ein Elfmeter kostet Belgrad gegen die Young Boys den Sieg. Olympiakos kann für die Königsklasse planen.

Marko Marin (l.) bereitete ein Tor vor
PETER KLAUNZER/EPA-EFE/REX

Marko Marin (l.) bereitete ein Tor vor


Young Boys Bern - Roter Stern Belgrad 2:2 (1:1)

Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands im Heimspiel haben die Young Boys Bern sich die Chance zur Qualifikation für die Champions League bewahrt. Roger Assale brachte die Schweizer im Hinspiel gegen Belgrad zwar früh in Führung (7. Minute), aber Milos Degenek, ehemals für 1860 München aktiv, glich per Kopf nach einem Eckstoß des ehemaligen Bremers Marko Marin zum 1:1 aus (18.). Kurz nach der Pause traf Mateo Ezequiel García zur Führung für die Mannschaft aus Belgrad (46.). Diesen Angriff hatte Marin mitinitiiert. In der Schlussphase gab es jedoch noch einen Elfmeter für Bern, nachdem Richmond Boakye Gegenspieler Ngoumo Ngamaleu zu Fall gebracht hatte. Guillaume Hoarau verwandelte den Strafstoß zum 2:2-Endstand.

Durch die Auswärtstorregel hat Roter Stern den Vorteil im Rückspiel auf seiner Seite und könnte sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte für die Champions League qualifizieren. In der vergangenen Saison hatten sich sowohl Belgrad als auch Bern in der Qualifikation für die Königsklasse durchgesetzt.

Olympiakos Piräus - Krasnodar 4:0 (1:0)

Der griechische Rekordmeister Olympiakos Piräus steht nach einem 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FK Krasnodar so gut wie sicher in der Gruppenphase der Champions League. Miguel Guerrero (30.), Lazar Randjelovic mit einem Doppelpack (78./85.) und Daniel Podence (89.) sorgten für den Sieg im Heimspiel. In der Vorsaison hatte Piräus in der Europa League gespielt, scheiterte dort aber im Sechzehntelfinale gegen Dynamo Kiew.

Dinamo Zagreb - Rosenborg 2:0 (2:0)

In Zagreb fielen die spielentscheidenden Tore nur in der ersten Hälfte: Bruno Petkovic (8.) und Mislav Orsic (28.) trafen für die Kroaten. Damit hat Dynamo vor dem Rückspiel in der kommenden Woche in Trondheim eine gute Ausgangsposition, um sich für die Champions League zu qualifizieren.

Bereits am Dienstag hatte Ajax Amsterdam 0:0 bei Apoel Nikosia, den Klub von Trainer Thomas Doll, gespielt.

ptz/dpa



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nikola.kos74 22.08.2019
1. Bin mal gespannt
...wie alt der Laden Spiegel Online werden muss, bis man auch hier gelernt hat, das des Dinamo Zagreb heißt, nicht Dynamo.
Beatnik 22.08.2019
2. Landesmeister
Roter Stern Belgrad war 28 mal jugoslawischer bzw serbischer Meister und gewann 1991 sogar den Europapokal der Landesmeister. Wenn man nun schreibt, dass sie "sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte für die Champions League qualifizieren", wird man der Geschichte und Bedeutung dieses Vereins nicht wirklich gerecht. Die Champions League ist der selbe Wettbewerb in anderem Format, folglich zählen Teilnahmen und Erfolge im Europapokal der Landesmeister genauso wie WM Titel aus Zeiten, in denen nur 16 Mannschaften oder noch weniger an einer WM teilnahmen.
nikola.kos74 22.08.2019
3. Naja.
Zitat von BeatnikRoter Stern Belgrad war 28 mal jugoslawischer bzw serbischer Meister und gewann 1991 sogar den Europapokal der Landesmeister. Wenn man nun schreibt, dass sie "sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte für die Champions League qualifizieren", wird man der Geschichte und Bedeutung dieses Vereins nicht wirklich gerecht. Die Champions League ist der selbe Wettbewerb in anderem Format, folglich zählen Teilnahmen und Erfolge im Europapokal der Landesmeister genauso wie WM Titel aus Zeiten, in denen nur 16 Mannschaften oder noch weniger an einer WM teilnahmen.
Spiegel und Fussball war schon immer eine komplizierte Sache. Ich erinnere mich an SO VIEL Unsinn den die hier geschrieben haben, z. b. damals, als L04 Kießling geholt hat, meinte der Spiegel, den hätte Bayern holen müssen. Einen Spieler, der von sich selber sagt "Man weiß ja, dass ich kein Stürmer bin, der viele Tore schießt". Roter Stern war Anfang der 90er Furcht und Schrecken im europäischen Fussball, aber davon wissen die Redakteure hier wohl nichts, war wohl vor deren Zeit.
FrankDunkel 23.08.2019
4.
Zitat von nikola.kos74Spiegel und Fussball war schon immer eine komplizierte Sache. Ich erinnere mich an SO VIEL Unsinn den die hier geschrieben haben, z. b. damals, als L04 Kießling geholt hat, meinte der Spiegel, den hätte Bayern holen müssen. Einen Spieler, der von sich selber sagt "Man weiß ja, dass ich kein Stürmer bin, der viele Tore schießt". Roter Stern war Anfang der 90er Furcht und Schrecken im europäischen Fussball, aber davon wissen die Redakteure hier wohl nichts, war wohl vor deren Zeit.
Dem kann man nur beipflichten. Ich kenne nicht den Altersdurchschnitt der Sportredaktion des SPIEGEL, aber die Vermutung liegt nahe, dass für viele von den Herrschaften Fußball erst mit dem sog. "Sommermärchen" angefangen hat. Und vorher gab es halt nix ...
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