Erlass der Regierung China verbietet Fußballern, sich zu tätowieren

Fußballer und Tattoos – das ist eine enge Liebesbeziehung. Den chinesischen Behörden ist das allerdings schon lange ein Dorn im Auge: Jetzt greift die Sportverwaltung bei ihren Nationalspielern durch.
Arm-Tattoo bei Fußballstar Jérôme Boateng

Arm-Tattoo bei Fußballstar Jérôme Boateng

Foto: Martin Rose/ Bongarts/Getty Images

Da wird so mancher aktuelle Fußballprofi ein Problem bekommen: Das Regime in Peking will künftig reine Haut bei seinen Kickern. Das geht aus einem Erlass der chinesischen Sportverwaltung hervor.

Die Fußballnationalspieler des Landes sollen nach dem Willen der Regierung ihre Tätowierungen entfernen lassen. Zudem ist es den Spielern ab sofort »strikt verboten«, sich neue Tattoos stechen zu lassen. Die Restriktionen wurden von der Sportbehörde erlassen.

In der Vergangenheit haben die Nationalspieler ihre Tätowierungen bereits mit entsprechender Kleidung oder Bandagen verdeckt, um nicht mit der Kommunistischen Partei in Konflikt zu geraten. Deren Führung lehnt Tätowierungen kategorisch ab.

aha/sid