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Bundesliga-Trainer Streich über die Schattenseiten seines Jobs »Das ist ekelhafter Druck - ich hasse es«

Freiburgs Trainer Christian Streich erklärt, was Niederlagen mit ihm machen und wie er damit umgeht.
aus DER SPIEGEL 3/2020
Fußballlehrer Streich: "Es war nicht meine Absicht, Bundesligatrainer zu werden"

Fußballlehrer Streich: "Es war nicht meine Absicht, Bundesligatrainer zu werden"

Foto:

PHILIPP VON DITFURTH / DER SPIEGEL

Christian Streich, 54, ist der dienstälteste Bundesligatrainer. Der Sohn eines Metzgers ist ausgebildeter Lehrer für Germanistik, Sport und Geschichte. Im Januar 2012 übernahm er die Profimannschaft des SC Freiburg.

SPIEGEL: Herr Streich, wie haben Sie sich in der Winterpause erholt?

Streich: Ich bin ein paar Tage weggefahren, an einen ruhigen Ort, wo es keine Bildschirme gibt. Ich habe ein Buch gelesen, mit der Familie gespielt. Um Fußball habe ich mich kaum gekümmert.

SPIEGEL: Einige Freiburger Profis waren im Urlaub in Dubai. Wäre das auch was für Sie?

Streich: Dubai? Ich glaube nicht.

SPIEGEL: Die Spieler haben bei Instagram Fotos vom Besuch eines Restaurants gepostet, das in Fußballerkreisen sehr beliebt ist. Man kann dort in Blattgold gehüllte Steaks bestellen. Warum zeigen Sportler der Öffentlichkeit so etwas?

Streich: Das hat mich auch interessiert, als ich davon erfahren habe. Ich bin ja aus einer anderen Zeit. Ich bin 54 Jahre alt. Ich poste nichts. Ich habe meine Jungs gefragt: Geht ihr in so ein Lokal wegen des guten Essens? Oder um später der ganzen Welt zeigen zu können, dass ihr dort gewesen seid? Einer hat gesagt, ihm sei es eher um das Essen gegangen.

SPIEGEL: Sprechen Sie mit den Spielern oft über das Leben abseits des Fußballplatzes?

Streich: Ich rede mit ihnen über alles, was mir relevant erscheint. So lernt man sich besser kennen. Es gibt aber gewisse Dinge, die will ich gar nicht wissen.

SPIEGEL: Was zum Beispiel?

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