Club-WM Bayerns Finalgegner heißt Casablanca

Das Heimteam schaffte die Überraschung: Bei der Club-WM in Marokko konnte Raja Casablanca den favorisierten brasilianischen Club Atletico Mineiro im Halbfinale ausschalten. Die Marokkaner treten am Samstag im Endspiel gegen Bayern München an.

Casablancas Kapitän Moutaouali (l.) feiert: Sieg gegen Atletico Mineiro
AP/dpa

Casablancas Kapitän Moutaouali (l.) feiert: Sieg gegen Atletico Mineiro


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Der FC Bayern München trifft im Endspiel der Club-WM in Marokko am Samstag auf Raja Casablanca. Der marokkanische Club besiegte am Mittwoch im zweiten Halbfinale in Marrakesch überraschend Atletico Mineiro aus Brasilien 3:1 (0:0). Vor den Augen von Bayern-Coach Pep Guardiola sorgten Mouhssine Moutaouli mit einem Elfmetertor (84. Minute) und Vianney Mabide (90.+4) für die Entscheidung.

Damit erreichte Casablanca als zweites Team aus Afrika nach Tout Puissant Mazembe 2010 das Endspiel der Club-WM. Die Bayern hatten sich tags zuvor mit einem ungefährdeten 3:0 (2:0) gegen den chinesischen Club Guangzhou Evergrande für das Finale qualifiziert.

Die Marokkaner hielten die Partie gegen das favorisierte Team aus Brasilien offen und besaßen durch Moutaouli auch die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit, die Atletico-Keeper Victor zunichte machte (36.). Sechs Minuten nach Wiederbeginn ging Casablanca durch Mouhssine Iajour, der gegen eine schlecht getaffelte Mineiro-Abwehr aus 16 Metern traf, in Führung. Doch durch einen Freistoß des Spezialisten Ronaldinho (64.) fanden die Brasilianer zwar kurzzeitig ins Spiel zurück, mussten sich aber nach dem Strafstoßtreffer geschlagen geben.

Zuvor hatten die Mexikaner von CF Monterrey das Turnier als Fünfte abgeschlossen. Der Gewinner der Concacaf-Champions-League siegte im Platzierungsspiel klar 5:1 (4:1) gegen den ägyptischen Club Al-Ahly Kairo. Neri Cardozo (3. Minute), Cesar Delgado (22./65.), Leobardo Lopez (27.) und Humberto Suazo (45./Elfmeter) trafen für Monterrey, das im Viertelfinale überraschend an Casablanca gescheitert war. Für den afrikanischen Champions-League-Sieger war Emad Meteab (8.) erfolgreich.

cai/dpa



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Seite 1
to5824bo 18.12.2013
1. Besseres Wintertrainingslager
Tja, was soll man dazu groß sagen? "Schau mir in die Augen, Kleines" würde wohl passen. Ansonsten fällt mir nicht viel mehr ein, als dass dann beim Finale wenigstens die Hütte ausverkauft sein dürfte, denn das war beim Halbfinale gegen die chinesische Mannschaft nicht so toll und beeinträchtigte auch den Spaß beim Fernsehgucken. Sportlich gesehen dürften die Bayern schon mal überlegen können, in welcher Vitrine sie den neuen Pott ausstellen wollen. Schade, dass dieser Wettbewerb nicht attraktiver ist. Angesichts der Gegner erscheint er doch eher wie ein besseres Wintertrainingslager als eine WM.
Discordius 19.12.2013
2. das omen
Zitat von sysopAP/dpaDas Heimteam schaffte die Überraschung: Bei der Club-WM in Marokko konnte Raja Casablanca den favorisierten brasilianischen Club Atletico Mineiro im Halbfinale ausschalten. Die Marokkaner treten am Samstag im Endspiel gegen Bayern München an. http://www.spiegel.de/sport/fussball/club-wm-in-marokko-casablanca-im-endspiel-gegen-die-bayern-a-939959.html
Ein schlechtes Omen für Brasilien, den Gastgeber der WM 2014. Zuerst haben sie mit Hilfe der FIFA die Gruppenauslosung manipuliert, aber dann versagen sie so kläglich bei der Club-WM. Vor allem Ronaldinho war fast ein Nichts als Fussballer. Warum untersucht der SPIEGEL nicht die TV-Aufzeichnungen der Auslosung? Angeblich gab es SIEBEN Kameras, die jede Handbewegung von Herrn Valcke aufgezeichnet haben. Natürlich sind das alles LÜGEN. Sie vom SPIEGEL müssten das jetzt untersuchen, doch Ihre Feigheit als Journalisten ist einfach grenzelos. Gibt es da NIEMANDEN, keinen echten Reporter, der endlich die WAHRHEIT ans Licht bringen will? Genausowenig traut sich der SPIEGEL an die Frage warum die FIFA 2006 den Bild- und TV-Beweis zugunsten von Italien akzeptierte.
crankbros 19.12.2013
3.
Zitat von to5824boTja, was soll man dazu groß sagen? "Schau mir in die Augen, Kleines" würde wohl passen. Ansonsten fällt mir nicht viel mehr ein, als dass dann beim Finale wenigstens die Hütte ausverkauft sein dürfte, denn das war beim Halbfinale gegen die chinesische Mannschaft nicht so toll und beeinträchtigte auch den Spaß beim Fernsehgucken. Sportlich gesehen dürften die Bayern schon mal überlegen können, in welcher Vitrine sie den neuen Pott ausstellen wollen. Schade, dass dieser Wettbewerb nicht attraktiver ist. Angesichts der Gegner erscheint er doch eher wie ein besseres Wintertrainingslager als eine WM.
Nun ja, jeder Spiel muss erst mal gespielt werden. Zur Attraktivität: es nehmen die kontinentalen CL-Gewinner teil, mag zwar für Europa nicht so prickelnd sein, aber für Asien und Südamerika allemal. Dort ist der Wettbewerb sehr populär. Man kann es zwar als "besseres Wintertrainingslager" sehen, doch nehmen alle kontinentalen CL-Sieger teil, demnach kann man den Wettbewerb sehr wohl als Club-WM betrachten. Wer sollte sonst auch einen Klub-WM-Sieger ausspielen? Dies können nur die kontinentalen Gewinner im direkten Vergleich und sonst niemand. Die Frage ist eher, ob man so einen Wettbewerb unbedingt benötigt. Aus monitären Gründen offensichtlich ja, sonst würde es ihn nicht geben.
Andr.e 19.12.2013
4.
Zitat von DiscordiusEin schlechtes Omen für Brasilien, den Gastgeber der WM 2014. Zuerst haben sie mit Hilfe der FIFA die Gruppenauslosung manipuliert, aber dann versagen sie so kläglich bei der Club-WM. Vor allem Ronaldinho war fast ein Nichts als Fussballer. Warum untersucht der SPIEGEL nicht die TV-Aufzeichnungen der Auslosung? Angeblich gab es SIEBEN Kameras, die jede Handbewegung von Herrn Valcke aufgezeichnet haben. Natürlich sind das alles LÜGEN. Sie vom SPIEGEL müssten das jetzt untersuchen, doch Ihre Feigheit als Journalisten ist einfach grenzelos. Gibt es da NIEMANDEN, keinen echten Reporter, der endlich die WAHRHEIT ans Licht bringen will? Genausowenig traut sich der SPIEGEL an die Frage warum die FIFA 2006 den Bild- und TV-Beweis zugunsten von Italien akzeptierte.
Was ich mich, auch angesichts anderer Beiträge dieses Spinners, frage, ist: Wieso kommen solche Kommentare hier eigentlich immer wieder durch und andere, weit weniger abstruse nicht?
swala 19.12.2013
5. Raja Casablanca CL-Sieger
Zitat von crankbrosNun ja, jeder Spiel muss erst mal gespielt werden. Zur Attraktivität: es nehmen die kontinentalen CL-Gewinner teil, mag zwar für Europa nicht so prickelnd sein, aber für Asien und Südamerika allemal. Dort ist der Wettbewerb sehr populär. Man kann es zwar als "besseres Wintertrainingslager" sehen, doch nehmen alle kontinentalen CL-Sieger teil, demnach kann man den Wettbewerb sehr wohl als Club-WM betrachten. Wer sollte sonst auch einen Klub-WM-Sieger ausspielen? Dies können nur die kontinentalen Gewinner im direkten Vergleich und sonst niemand. Die Frage ist eher, ob man so einen Wettbewerb unbedingt benötigt. Aus monitären Gründen offensichtlich ja, sonst würde es ihn nicht geben.
Raja Casablanca hat 2013 noch nicht einmal an der CL in Afrika teilgenommen. Die marokkanischen Teilnehmer wahren Maghreb Tétouan und FUS. Der CL-Sieger aus Afrika ist Al Ahly SC. Naja, und die sind wohl gestern Letzter geworden. Casablanca vertritt den Gastgeber.
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