Copa América Brasilien enttäuscht bei torlosem Remis

Nullnummer zum Auftakt: Die brasilianische Elf ist gegen Ecuador schwach in die Copa América gestartet. Ein alter Bekannter aus der Bundesliga bleibt indes für die peruanische Auswahl ein Erfolgsgarant.

Ecuadors Christian Noboa (M.)
AFP

Ecuadors Christian Noboa (M.)


Rekordweltmeister Brasilien hat in seinem ersten Spiel bei der Copa América Centenario enttäuscht. Die Mannschaft von Trainer Carlos Dunga kam im Rose Bowl Stadium von Pasadena gegen Ecuador nicht über ein 0:0 hinaus. Letztlich hatten die Brasilianer sogar noch Glück, dass ein regulärer Treffer Ecuadors nicht anerkannt wurde.

In der 66. Spielminute hatte Brasiliens Torwart Alisson den Ball nach einer Flanke von Miler Bolaños ins eigene Netz gelenkt. Der Linienrichter entschied jedoch fälschlicherweise, dass der Ball bei der Hereingabe die Grundlinie bereits überschritten hatte.

Für die Seleçao hatten die Liverpooler Philippe Coutinho (6. Minute) und Lucas Leiva (84.) die besten Torchancen. Insgesamt mangelte es der Mannschaft jedoch ohne ihren Superstar Neymar, der wegen des Olympiaturniers seine Copa-Teilnahme abgesagt hatte, an Kreativität. Ecuador sicherte sich verdient den Punkt.

Die Auswahl Perus konnte hingegen dank Paolo Guerrero einen erfolgreichen Start ins Jubiläumsturnier der Südamerikameisterschaft feiern. Der ehemalige Bundesligaprofi von Bayern München und dem Hamburger SV erzielte in Seattle beim 1:0 (0:0)-Sieg gegen Haiti das entscheidende Tor. Der 32-Jährige köpfte in der 61. Minute eine Linksflanke aus fünf Metern ein und stieg mit seinem 27. Länderspieltreffer zum Rekordtorschützen seines Landes auf. Insgesamt erzielte Guerrero nun elf der vergangenen 20 Tore Perus bei Spielen der Copa América.

lst/dpa



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