Chiles Sieg gegen Kolumbien Zweieinhalb Stunden Regenpause im Copa-Halbfinale

Chile traf früh im Copa-América-Halbfinale, doch die Fans mussten lange auf den Einzug ins Endspiel warten. Der Grund: Ein Unwetter verzögerte den Wiederanpfiff.

Regen in Chicago
AP

Regen in Chicago


Titelverteidiger Chile steht nach dem 2:0 (2:0) gegen Kolumbien bei der Copa América im Finale und trifft wie schon im Vorjahr auf Argentinien. Und das, obwohl die Partie in Chicago zur Halbzeit wegen eines heftigen Unwetters für zweieinhalb Stunden unterbrochen werden musste.

Mit einem Doppelschlag durch den Leverkusener Profi Charles Aránguiz (7. Minute) und Jose Pedro Fuenzalida (11.) sicherten sich die Chilenen auch ohne den gelbgesperrten Münchner Arturo Vidal schon früh den Einzug ins Endspiel. Eine Reaktion der Kolumbianer um Superstar James Rodríguez blieb aus, dessen Teamkollege Carlos Sánchez schwächte sein Team zudem durch einen Platzverweis (Gelb-Rot in der 56.).

Wegen eines aufkommenden Unwetters hatten die Organisatoren die Zuschauertribünen im Soldier Field-Stadion von Chicago in der Pause vorsorglich räumen lassen. "Gefährliches Wetter nähert sich. Suchen sie Unterschlupf auf", wurde auf den Anzeigetafeln gewarnt. Der südamerikanische Verband Conmebol vermeldete über Twitter gar vier Blitzeinschläge im Stadion. Menschen wurden nicht verletzt.

Mit einem Ruhetag weniger und den Überstunden in Chicago in den Beinen treffen die Chilenen nun in der Nacht auf Montag in East Rutherford auf Argentinien, das im ersten Halbfinale 4:0 gegen die USA gewann. Einen Tag zuvor bestreiten der Gastgeber mit Nationaltrainer Jürgen Klinsmann und Kolumbien das Spiel um Platz drei in Glendale.

bka/sid

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