Copa Libertadores Einigkeit über den Nachholtermin - Austragungsland wird noch gesucht

Schwere Ausschreitungen hatten am vergangenen Wochenende für die Absage des Rückspiels der Copa Libertadores gesorgt. Jetzt soll die Partie wohl außerhalb Argentiniens stattfinden.

River-Plate-Fans im Estadio Monumental Antonio Vespucio Liberti
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River-Plate-Fans im Estadio Monumental Antonio Vespucio Liberti


Nach den Krawallen vor dem Final-Rückspiel der Copa Libertadores zwischen den argentinischen Hauptstadtklubs Boca Juniors und River Plate am vergangenen Wochenende soll die Partie nun am 8. oder 9. Dezember stattfinden, wie der südamerikanische Fußballverband Conmebol mitteilte.

Wo das Finale ausgetragen werden soll, war zunächst noch unklar. Es sei allerdings vernünftig, die Partie nicht in Argentinien spielen zu lassen, hieß es in der Mitteilung des Verbands. Die italienische Hafenstadt Genua und Belo Horizonte in Brasilien haben bereits ihr Interesse an der Austragung angemeldet.

G20-Gipfel ebenfalls in Buenos Aires

Am vergangenen Samstag hatten River-Fans den Teambus von Boca auf dem Weg ins Stadion mit Steinen angegriffen. Dabei wurden mehrere Spieler verletzt. Das Finale wurde daraufhin zunächst auf Sonntag verschoben und dann abgesagt. Der Sicherheitsminister der Stadt Buenos Aires trat nach den Krawallen zurück. In Buenos Aires findet am Freitag und Samstag der G20-Gipfel statt.

Das Stadtderby um den Titel in der südamerikanischen Champions League zwischen Boca Juniors und River Plate elektrisiert seit Wochen das ganze Land. Noch nie zuvor standen zwei argentinische Teams im Finale der Copa Libertadores. Bislang gewannen die Boca Juniors sechs Mal den Titel, River Plate war bereits drei Mal südamerikanischer Klubmeister.

mfu/sid/dpa

insgesamt 2 Beiträge
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Giotti 28.11.2018
1. Es gäbe eine Lösung
Nämlich, dass man beiden Mannschaften den Status des Finalisten aberkennt. Das haben sich diese "Fans" verdient.
cpt.z 28.11.2018
2. Zum verechseln ähnlich
Zitat von GiottiNämlich, dass man beiden Mannschaften den Status des Finalisten aberkennt. Das haben sich diese "Fans" verdient.
"Diese Fans" ist nur ein kleiner Ausschnitt aller Fans und der Verein ist auch zu unterscheiden von den Fans. Das sind Wirtschaftsunternehmen und sie sind für Sicherheitsverstöße außerhalb des Stadions zu Recht nicht haftbar. Wäre ja noch schöner, wenn man bei der nächsten CL Partie einfach im Bayern - Trikot in München ein Haus anzünden kann, damit der FC Bayern disqualifiziert wird.
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