Corona und Fußball Ungeimpfte Hertha-Spieler müssen Tests künftig selbst zahlen

Profifußballer müssen sich regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen. Hertha BSC bittet seine ungeimpften Spieler dabei jetzt zur Kasse. Das könnte die Profis im Monat eine vierstellige Summe kosten.
Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic

Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic

Foto: Sportfoto Zink / Wolfgang Zink / imago images/Zink

Ungeimpfte Spieler müssen bei Hertha BSC für die PCR-Tests künftig selbst zahlen. Das bestätigte der Berliner Fußball-Bundesligist, zuvor hatten die »Bild« und die »B.Z.« darüber berichtet. Herthas Sportvorstand Fredi Bobic hatte gesagt, dass im Klub eine Impfquote von über 90 Prozent erreicht worden sei. »Und das ohne irgendeine Art von Zwang, sondern durch Überzeugung.«

Diejenigen, die aber nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, müssen nun selbst für die erforderlichen Tests aufkommen.

Zwei PCR-Tests in der Woche sieht das aktuell gültige Konzept der Deutschen Fußball Liga vor. Hertha, die vor allem in der vergangenen Saison schon durch Coronainfektionen gebeutelt wurde und sogar in Quarantäne musste, testet ihre Profis laut »Bild« sechsmal in der Woche.

Mehr als 1600 Euro pro Monat für Impfverweigerer

Bei einem Preis von rund 70 Euro pro Test kostet das die Impfverweigerer mehr als 1600 Euro im Monat. Bis zuletzt hatte der Verein die Kosten übernommen. Die Impfquote in der Liga soll nach »Bild«-Informationen bei den Spielern bei rund 82 Prozent liegen. Die im Trainerstab sei noch höher.

mas/dpa