Zweitligist Cottbus sperrt antisemitische Anhängergruppe aus

"Antisemitische Zeichen": Fußball-Zweitligist Energie Cottbus hat die als rassistisch geltende Anhängergruppe Inferno bei allen Heim- und Auswärtsspielen mit einem "Erscheinungsverbot" belegt.


Hamburg - Zweitligist Energie Cottbus hat ein Zeichen gegen Antisemitismus unter seinen Anhängern gesetzt. Wegen wiederholter "antisemitischer Zeichen" schloss der Club Mitglieder der Anhängergruppe Inferno von allen Heim- und Auswärtsspielen aus. "Der FC Energie Cottbus zögert nicht, sein Ansehen und seine Werte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen und zu wahren", teilte der Verein mit.

Auf seiner Internetseite veröffentliche der FC Energie einen offenen Brief, in dem er erklärt: "In Auswertung eines von der Öffentlichkeit nicht registrierten Vorkommnisses bei einem der jüngsten Auswärtsspiele haben die örtliche Polizei und unser Sicherheitsbeauftragter zwei Personen dingfest machen können, die antisemitische Zeichen propagierten und der Gruppierung Inferno zuzuordnen sind." Bereits seit Monaten hätten Inferno-Mitglieder unter Beobachtung durch den Verein gestanden.

psk/sid



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