Superstar Ronaldo verlängert bei Real Madrid - zu noch besseren Konditionen

Real Madrid wird den Vertrag mit Superstar Cristiano Ronaldo bis 2021 verlängern. Das Gehalt soll noch einmal deutlich höher ausfallen.

Cristiano Ronaldo
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Cristiano Ronaldo


Champions-League-Sieger Real Madrid wird am Montag den Vertrag mit dem dreimaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo um drei Jahre bis 2021 verlängern. Das kündigte der Klub auf seiner Internetseite an. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet.

Den Berichten zufolge wird die Verlängerung mit einer "deutlichen Verbesserung" des Gehalts des Real-Topverdieners einhergehen. Zur Zeit bekommt der 31 Jahre alte Angreifer nach Schätzungen ein Netto-Jahresgehalt von 20,5 Millionen Euro.

Seit seinem Wechsel von Manchester United zu Real im Sommer 2009 hat Ronaldo mit den Königlichen neun Titel gewonnen, darunter die Champions League 2014 und 2016 sowie die spanische Meisterschaft 2012. In 359 Spielen für den spanischen Rekordmeister traf der Europameister 372 Mal.

In den vergangenen Wochen hatte Real schon die Verträge mit mehreren Leistungsträgern verlängert, darunter mit Weltmeister Toni Kroos, Gareth Bale (beide bis 2022) und Luka Modric (bis 2020).

mru/dpa



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aurichter 06.11.2016
1. Achnur
20,5 Mio Euro Netto ? Toni Kroos soll angeblich 20 Mio Brutto p.a. erhalten! Wieviel sind dann wohl die 20,5 Mio Netto von CR7 Brutto ? Da werden sich die arbeitslosen Madrilenen sicher außerordentlich feuen, daß es wenigstens eine Konstante im spanischen Alltag gibt und die "Helden der Arbeit" über Jahre weiter schwer malochen, damit das Leben auch schöne Seiten bietet.
stefan.mahrdt 06.11.2016
2. Perversion des Kapitalismus
Kapitalismus ist sowieso ein Schimpfwort des Kommunismus um die Jahrhundertwende - die Herrschaft des Kapitals. Die freie soziale Marktwirtschaft wird durch Entwicklungen wie bei dem Fußball profi Christiano Ronaldo unterlaufen. Sicherlich, er ist als Jahrhundertfussballstar ein Zuschauermagnet und sein Gehalt wert - gleichzeitig müssen wir nachdenken, ob diese Entlohnung im Zeitgeist liegt - wohl eher nicht.
someoneunreal 06.11.2016
3.
Und da beschwere sich nochmal einer über "Managergehälter". Was leisten diese Sportler denn bitte? Das hat sich mir nie erschlossen... Nun ja - ein Manager führt im Zweifel ein Unternehmen wenigstens noch nachhaltig in den Abgrund. Bestes Beispiel aktuell volkswagen. Vorsicht Ironie :-) meiner Meinung nach gehören die oberen dieses Konzerns allesamt in den knast
ClausB 06.11.2016
4. Das ist das Perverse
Zitat von aurichter20,5 Mio Euro Netto ? Toni Kroos soll angeblich 20 Mio Brutto p.a. erhalten! Wieviel sind dann wohl die 20,5 Mio Netto von CR7 Brutto ? Da werden sich die arbeitslosen Madrilenen sicher außerordentlich feuen, daß es wenigstens eine Konstante im spanischen Alltag gibt und die "Helden der Arbeit" über Jahre weiter schwer malochen, damit das Leben auch schöne Seiten bietet.
Es werden "Gehälter" gezahlt im Profifußball mittlerweile, dass einem die Haare zu Berge stehen. Einige Tage der Woche einige Stunden trainieren, dann die Spiele an den Wochenenden; in der restlichen Zeit optimiert der Spieler seine Vermögensanlagen oder lässt optimieren. Die Kerle sind masslos überbezahhlt ! Aber selbst die arbeitslosen Madrilenen oder Hartz IV - Empfänger in D scheint dies nicht zu stören: Hauptsache, man hat sein Spektakel im Stadion oder vor der Glotze.
hansfrans79 06.11.2016
5.
Zitat von aurichter20,5 Mio Euro Netto ? Toni Kroos soll angeblich 20 Mio Brutto p.a. erhalten! Wieviel sind dann wohl die 20,5 Mio Netto von CR7 Brutto ? Da werden sich die arbeitslosen Madrilenen sicher außerordentlich feuen, daß es wenigstens eine Konstante im spanischen Alltag gibt und die "Helden der Arbeit" über Jahre weiter schwer malochen, damit das Leben auch schöne Seiten bietet.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Es ist eben viel Geld im Fußball und mir ist lieber, es kommt auch bei den Spielern an als nur bei den Funktionären. Die Probleme der spanischen Arbeiter lösen sich nicht dadurch, dass man Geld auf sie wirft. Es würde eh nicht reichen. Das ist ein Verteilungsproblem und kein Geldproblem.
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