Darmstadt 98 lädt Barack Obama ein "See you at the Bölle!"

Der Tabellenletzte der Bundesliga hat einen äußerst prominenten Fan in Nordamerika. Zumindest folgt der ehemalige US-Präsident Barack Obama den Lilien bei Twitter - und hat nun eine Einladung erhalten.

Darmstadt-Fan Barack Obama?
REUTERS

Darmstadt-Fan Barack Obama?


Der SV Darmstadt 98 hat den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama zu einem Heimspiel ans Böllenfalltor eingeladen. Hintergrund: Der einst mächtigste Mann der Welt folgt den Lilien auf Twitter. Wie der Hessische Rundfunk berichtet, ist Darmstadt 98 sogar das einzige in einer der europäischen Top-Ligen spielende Fußball-Team überhaupt, über das sich Obama bei dem Kurznachrichtendienst informiert.

"Lieber Barack Obama. Wir haben gehört, dass Sie uns als einzigem europäischen Klub auf Twitter folgen. Für uns als Darmstadt 98 ist das natürlich eine sehr große Ehre. Da Sie jetzt ein bisschen mehr Zeit haben, würden wir Sie gerne zu einem Spiel der Lilien ans Böllenfalltor einladen", sagte Darmstadts US-Stürmer Terrence Boyd in einer Video-Botschaft des Vereins. Das passende Trikot liege auch schon bereit (Rückennummer 98). "See you at the Bölle", sagte Boyd grinsend.

Boyd ist möglicherweise auch der Grund, warum sich Obama von allen Vereinen in Europa ausgerechnet für den Tabellenletzten der Bundesliga interessiert. Am vergangenen Samstag hatte der 25-Jährige ein wichtiges Tor beim überraschenden 2:1-Sieg der Darmstädter gegen Borussia Dortmund erzielt. Über den Treffer des US-Nationalspielers war auch in Amerika berichtet worden.

chh/dpa/sid



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
wo_ist_all_das_material? 16.02.2017
1.
Schändlich, dass man das Marketing-Unwesen so weit treibt! Dergleichen hätte ich allenfalls Konstrukten wie dem fcb, dem BVB oder Red Bull zugetraut. Wahrscheinlch hätten die auch irgendeinen Kim oder den Schicklgruber genommen, Hauptsache medienwirksam!
siegbär 16.02.2017
2.
Was soll der Kommentar? Dies ist eine total sympathische Geschichte!
klowasser 16.02.2017
3. Fürth
Natürlich ist diese Geschichte sympathisch. Genauso wie Ex-Außenminister Kissinger, geboren in Fürth, in Interviews mit deutschen Zeitungen immer wieder erwähnte, er wird mal im Stadion vorbeischauen, wenn die Greuther wieder in der ersten Liga spielen. Was er dann auch bei einem Spiel mal tat. Wäre ne tolle Geschichte!
adama. 16.02.2017
4. Verklickt
Obama oder einer seiner Mitarbeiter haben sich einfach verklickt. Klingt wie die Geschichte einer 13 jährigen, die auf einem Konzert ihres Stars Ohnmächtig wird, weil dieser in ihre Richtung geschaut hat. Werdet mal klar!
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