Millionen-Investitionen David Beckham und LeBron James wollen Fußballclub gründen

Ein Fußballclub in Miami, ins Leben gerufen von David Beckham und Baskteball-Superstar LeBron James? Nach eigenen Angaben stehen die beiden in Verhandlungen über die Gründung eines Vereins in der Major League Soccer. Es wäre der Eintritt in einen der begehrtesten Sportmärkte Nordamerikas.

Basketballer James (l.), Beckham: "Es gibt auf beiden Seiten ein Interesse"
AP

Basketballer James (l.), Beckham: "Es gibt auf beiden Seiten ein Interesse"


Hamburg - David Beckham und Basketball-Superstar LeBron James treten womöglich schon bald als Geschäftspartner in der amerikanischen Major League Soccer (MLS) in Erscheinung. James, MVP der abgelaufenen NBA-Saison in Diensten von Meister Miami Heat, steht nach eigenen Angaben in Gesprächen mit Beckham über die Gründung eines eigenen Vereins in den USA. Die Sport-Stars wollen demnach in Miami (Florida) ein Team aufbauen.

"Es gibt auf beiden Seiten ein Interesse. David ist in den vergangenen Jahren ein guter Freund geworden und es wäre toll für die Stadt, einen Fußballverein zu haben", sagte James dem "Miami Herald". James besitzt bereits Anteile des englischen Traditionsvereins FC Liverpool und offenbarte sich als Fußball-Sympathisant: "Bei mir herrscht großes Interesse an diesem Spiel. Auch meine Kinder lieben es. Ich bin an einen Punkt gekommen, an dem ich genau weiß, was auf dem Platz passiert, wenn ich eine Partie verfolge."

Der "Guardian" hatte zuletzt berichtet, Beckham sei bereit, mit einer Eigeninvestition von mehr als 18 Millionen Euro eine Mannschaft in Florida aufzubauen und mit diesem in der MLS anzutreten. Auf der Suche nach weiteren Investoren, die insgesamt mehrere hundert Millionen Euro zur Verfügung stellen sollen, ist Beckham nun offenbar auch mit James in Kontakt getreten. Miami gilt aufgrund des spanischen und lateinamerikanischen Einflusses als einer der begehrtesten Fußball-Märkte in Nordamerika.

Zuletzt hatte es von 1998 bis 2001 in Südflorida den Miami Fusion F.C. gegeben. Beckham hat seit Monaten Interesse bekundet, erneut eine Mannschaft dort etablieren zu wollen. Der Engländer, der von 2007 bis 2012 für die Los Angeles Galaxy spielte, hat von der Liga die Zusage, ein MLS-Team erwerben zu dürfen.

chp/dpa/sid



insgesamt 12 Beiträge
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sebastian.teichert 19.11.2013
1. optional
Man munkelt, der Hintergrund sei zum einen Beckhams miserablen Trainerfähigkeiten zum anderen seien seine Kinder im Fußball eine Niete weswegen er auch schon seine eigene Liga plant. :D
patihubi 19.11.2013
2. Na klar
"Es wäre der Eintritt in einen der begehrtesten Sportmärkte Nordamerikas." anscheinend hat der Autor keinen Schimmer über den nordamerikanischen Sport, denn fussball ist ausser bei highschoolern nicht besonders beliebt. Der Grund dürfte darin liegen das die Sponsor hungrigen us-medien nicht genug werbepausen in ein fussballspiel bekommen. Football und baseball und daneben noch Basketball und Eishockey sind Sportarten die hier gefeiert werden und die meisten werbepausen mit sich bringen.
FrankDr 19.11.2013
3.
Zitat von patihubi"Es wäre der Eintritt in einen der begehrtesten Sportmärkte Nordamerikas." anscheinend hat der Autor keinen Schimmer über den nordamerikanischen Sport, denn fussball ist ausser bei highschoolern nicht besonders beliebt. Der Grund dürfte darin liegen das die Sponsor hungrigen us-medien nicht genug werbepausen in ein fussballspiel bekommen. Football und baseball und daneben noch Basketball und Eishockey sind Sportarten die hier gefeiert werden und die meisten werbepausen mit sich bringen.
Willkommen im Jahr 1995!
tomymind 19.11.2013
4. Miami
Zitat von sysopAPEin Fußballclub in Miami, ins Leben gerufen von David Beckham und Baskteball-Superstar LeBron James? Nach eigenen Angaben stehen die beiden in Verhandlungen über die Gründung eines Vereins in der Major League Soccer. Es wäre der Eintritt in einen der begehrtesten Sportmärkte Nordamerikas. http://www.spiegel.de/sport/fussball/david-beckham-und-lebron-james-planen-fussballclub-a-934442.html
Nordamerikas? Die Kanadier können noch weniger mit Fussball anfangen als die US-Amerikaner. Die wollen einen Fussballklub in Miami als Werbung für Miami. Fast 50% der Neubauwohnungen dort geht an Brasilianer und Franzosen. Die Frage ist wo sie das Stadion bauen und wer die Versicherung übernimmt. Washington schraubt die Unterstützung für die Eigentümerversicherungen langsam zurück. Und Miami steht nach einem starken Regen schon unter Wasser.
RugbyLeaguer 19.11.2013
5.
Zitat von FrankDrWillkommen im Jahr 1995!
Naja... fakt ist nun mal das Soccer in den USA wirklich nicht gerade der große Reisser ist. Da kann man nicht viel Geld mit verdienen. Klar Fußballfans müssen sich auch die kleinste Entwicklung schön reden. Sowas spielt man in den Schulen. Danach kommen dann die wirlichen "Männersportarten", da kommte eine Mädchensport (die Soccer wirklich in den USA ist) nicht mehr mit...
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