Debüt als US-Nationaltrainer Klinsmann schafft Remis gegen Mexiko

Unentschieden bei der Premiere: Im ersten Spiel als Nationaltrainer der USA hat Jürgen Klinsmann ein Remis gegen Mexiko geholt. Das US-Team war dabei lange Zeit unterlegen, verhinderte aber mit einer starken Schlussphase die Niederlage.

Klinsmann bei seinem Debüt: "Ich hatte richtig viel Spaß"
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Klinsmann bei seinem Debüt: "Ich hatte richtig viel Spaß"


Hamburg - Jürgen Klinsmann ist mit einem Unentschieden in seinen neuen Job als US-Nationalcoach gestartet. Der ehemalige Bundestrainer, der am 29. Juli die Nachfolge des entlassenen Bob Bradley antrat, kam in Philadelphia mit seinem amerikanischen Team im Freundschaftsspiel gegen Mexiko zu einem 1:1. "Ich hatte richtig viel Spaß mit dem Trainerstab und den Spielern. Und die Fans sind auch richtig mitgegangen", sagte der 47-Jährige.

Dabei waren die Amerikaner ihrem Nachbarn vor 30.138 zumeist mexikanischen Anhängern lange Zeit unterlegen. Andres Guardado (17.) traf für Mexiko. Der eingewechselte Robbie Rogers erzielte in einer turbulenten Schlussphase den Ausgleich für die USA (73.). Erst in den letzten 20 Minuten und nach zahlreichen Auswechslungen auf beiden Seiten war die zunächst defensiv aufgestellte Auswahl von Klinsmann ebenbürtig.

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Klinsmanns Karriere: Stuttgart, Nationalteam, Bayern
Klinsmann hatte für das erste Länderspiel seiner Amtszeit eine defensive Anfangsformation gewählt. Neben Jermaine Jones von Schalke 04, der in der 60. Minute ausgewechselt wurde, vertraute er dabei drei weitere Spielern aus der ersten und zweiten Bundesliga. Neben Steve Cherundolo von Hannover 96 erhielten auch Mönchengladbachs Michael Bradley, Sohn von Klinsmanns Vorgänger Bob Bradley, sowie Edson Buddle vom FC Ingolstadt eine Chance.

Abgesehen von Stürmerstar Javier Hernandez, der an den Folgen einer Gehrinerschütterung leidet, spielte Mexiko mit der identischen Aufstellung wie rund sechseinhalb Wochen zuvor im Endspiel um den Gold Cup. Damals hatten die USA nach einer 2:0-Führung noch 2:4 verloren. Als Folge dieser Niederlage hatte der US-Verband Bradley entlassen und Klinsmann geholt.

luk/sid/dpa



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