Demo-Teilnahme Maradona nennt Bush einen Mörder

Diego Maradona will eine Demonstration gegen den US-Präsidenten George W. Bush anführen. Der einstige Fußball-Weltstar versprach Kubas Staatschef Fidel Castro, in der kommenden Woche in Argentinien in der ersten Reihe an einem Protestmarsch teilzunehmen.


Havanna - "Ich denke, Bush ist ein Mörder. Ich werde den Protestzug gegen ihn anführen", erklärte Maradona, der am Sonntag seinen 45. Geburtstag feiert, im kubanischen Fernsehen bei einem gemeinsamen Auftritt mit Castro.

Maradona, Castro: "Für mich ist er ein Gott"
REUTERS

Maradona, Castro: "Für mich ist er ein Gott"

Bush wird zum Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs aller amerikanischen Länder - Kuba hat als einzige Nation abgesagt - am 4. und 5. November in Mar del Plata in Argentinien erwartet. Zugleich huldigte Maradona Castro, mit dem der Weltmeister von 1986 ein Interview für seine Talkshow "La Noche del 10" (Die Nacht der Zehn) aufnahm. "Für mich ist er ein Gott", sagte der ehemalige Dribbelkünstler über den Mann, der ihm half, vom Drogenkonsum loszukommen.



© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.