DFB-Auswahl Bierhoff tritt als Kapitän zurück

Selbst wenn Oliver Bierhoff am Samstag im WM-Qualifikationsspiel gegen Finnland in die Startformation der DFB-Elf zurückkehrt, wird er nicht die Kapitänsbinde tragen.


Übergabe an Oliver Kahn: Oliver Bierhoff
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Übergabe an Oliver Kahn: Oliver Bierhoff

Billerbeck - Drei Jahre lang war Oliver Bierhoff der Kapitän der DFB-Auswahl. Vor dem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Finnland ist der Stürmer vom AS Monaco von diesem Amt zurückgetreten. "Oliver Kahn kann von mir aus die Binde weitertragen, wie in den Spielen, in denen ich nicht dabei war. Ich habe kein Problem damit", sagte Bierhoff gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Bierhoff, der bei seinem vorigen Club AC Mailand zuletzt kaum noch zum Einsatz gekommen war, hatte auch in der Nationalmannschaft seinen Stammplatz verloren und damit eine Diskussion um die Kapitänsbinde ausgelöst. "Eigentlich war vereinbart, die Kapitänsfrage erst nach der WM-Qualifikation zu klären. Rudi Völler sollte die Entscheidung aber vorziehen und sie vor dem Finnland-Spiel treffen", kam der 33-Jährige mit seinem Rücktritt der Entmachtung durch den Teamchef zuvor.

Nach der WM 2002 will sie Bierhoff ganz aus der Nationalmannschaft zurückziehen. Auch für den Fall, dass die DFB-Auswahl in der Qualifikation scheitert, hat er sich seine Gedanken gemacht: "Dann existiert der Nationalspieler Bierhoff nicht mehr. Dann wäre meine Zeit beim DFB vorbei."



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