Dauerregen und Überschwemmungen Wetterchaos rund ums DFB-Quartier

Zwei Monate vor der Ankunft der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Gastgeberland Brasilien hat ein Unwetter in der Gegend um das deutsche Quartier für heftige Überschwemmungen gesorgt. Sogar der öffentliche Notstand wurde ausgerufen.

Bundestrainer Löw: Wetter-Chaos rund ums WM-Camp
AFP

Bundestrainer Löw: Wetter-Chaos rund ums WM-Camp


Hamburg - Ein starkes Unwetter hat am Wochenende in der Gegend um das deutsche Quartier bei der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) für schwere Überschwemmungen gesorgt. Die Gemeinde Santa Cruz Cabrália, zu der auch das Fischerdörfchen Santo André und das dort angesiedelte Campo Bahia der DFB-Auswahl gehören, rief den öffentlichen Notstand aus.

Ein zwei Tage andauernder Regen hat ganze Straßenviertel unter Wasser gesetzt und Hunderte Einwohner zumindest vorübergehend obdachlos gemacht. Mehrere Häuser wurden von Wasser- und Schlammmassen der übertretenden Flüsse weggespült. Das lokale Internetportal "Cabrália Notícia" schreibt von der schlimmsten Naturkatastrophe in der Geschichte der Stadt.

Während die Tageszeitung "Folha de São Paulo" meldete, dass die Bauarbeiten am Campo Bahia bereits am Montag fortgesetzt werden konnten, berichteten lokale Zeitungen, dass die Flut auch in Santo André starke Schäden verursacht habe. Probleme gebe es wegen des Einsturzes von Masten zudem mit Telefon- und Handy-Verbindungen. Beschädigt wurde auch die Zufahrtsstraße zum Flughafen in Porto Seguro.

Beim DFB reagierte man gelassen auf die Nachrichten. "Uns wurde mitgeteilt, dass die Vorbereitungen rund um das Quartier planmäßig voranschreiten. Somit gehen wir weiter fest davon aus, dass alles rechtzeitig fertig wird. Relevant für uns ist der 8. Juni, der Tag unserer Ankunft in Brasilien", sagte DFB-Pressechef Jens Grittner.

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tpr/sid



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raber 09.04.2014
1. Menschliche Geste des DFB und der Spieler
Über die Relevanz für die Fussball-Elf hat Herr Grittner recht. Auserdem hat der DFB selber diese Gegend ausgesucht. Da die Spieler viel Geld verdienen und der DFB selber auch grosse Gelder bewegt, wäre eine menschliche Geste für die armen Bewohner dort angebracht.
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