DFB-Elf vor Italien-Test Löw lässt Dortmund-Bubis zappeln

Joachim Löw plant für das Testspiel gegen Italien mit Miroslav Klose im Angriff. Im Tor wird der zuletzt überragende Manuel Neuer stehen. Offen ließ der Bundestrainer noch die Besetzung für zwei Positionen, um die auch zwei Youngster von Borussia Dortmund kämpfen.
Bundestrainer Löw: Im Tor mit Schalkes Neuer

Bundestrainer Löw: Im Tor mit Schalkes Neuer

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa

Hamburg - Sicher ist: Kapitän Philipp Lahm und Per Mertesacker sind in der Abwehr der deutschen Nationalmannschaft im Testländerspiel am Mittwoch gegen Italien (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gesetzt.

Doch wer übernimmt auf der linken Innenverteidiger-Position und auf der linken Abwehrseite?

Auf der Pressekonferenz zur Partie schwieg sich Bundestrainer Löw darüber aus. Doch die besten Chancen haben wohl der 22-jährige Mats Hummels und Marcel Schmelzer (23 Jahre) vom Tabellenführer Borussia Dortmundbei ihrem Heimspiel.

Auch wenn Löw sich noch nicht festlegen wollte: "Über die Situation in unserer Innenverteidigung bin ich sehr froh. Im Gegensatz zu 2006 gibt es auch junge Spieler, die auf hohem Niveau spielen können. Wir haben mit Holger Badstuber, Jérôme Boateng und Mats Hummels junge Kräfte, die nachrücken."

Festgelegt hat sich der 51-jährige Löw hingegen, wer im Tor und im Angriff auflaufen wird. Schalke-Keeper Neuer erhält nach seiner Weltklasseleistung in Dortmund (0:0) am vergangenen Freitag erwartungsgemäß den Vorzug gegenüber René Adler von Bayer Leverkusen.

"Özil hat gelernt, auch ohne Ball hohes Tempo zu gehen"

Der Münchner Miroslav Klose ist nach der Knieverletzung von seinem Club-Kameraden Mario Gomez als zentraler Angreifer gesetzt. In der Viererkette vor Torwart Neuer kommen Kapitän Philipp Lahm (Bayern München) und Per Mertesacker (Werder Bremen) zum Einsatz. Auf der Doppel-Sechs im defensiven Mittelfeld kommen Sami Khedira von Real Madrid und Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger zum Einsatz. Davor agieren Thomas Müller (Bayern München), Mesut Özil (Real Madrid) und Lukas Podolski (1. FC Köln).

Mit den Leistungen von Özil und Khedira seit ihrem Wechsel nach Spanien zeigte sich der Bundestrainer zufrieden. "Sie haben immer regelmäßig gespielt und sicherlich einen Schritt nach vorne gemacht. Beide haben sich gerade auch in ihrer Persönlichkeit weiterentwickelt", so Löw. Özil habe sich bei der WM und bei Real entscheidend verbessert: "Er hat gelernt, auch ohne Ball hohes Tempo zu gehen".

jar/sid
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