Grindel-Nachfolge DFB erhält prominente Absagen für Amt des Präsidenten

Die Suche nach einem neuen Präsidenten für den Deutschen Fußball-Bund gestaltet sich schwierig. Drei Kandidaten haben nach SPIEGEL-Informationen abgesagt.

Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel
Arne Dedert/ DPA

Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel

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Der Deutsche Fußball-Bund hat bei der Suche nach einem neuen Präsidenten mehrere Absagen erhalten. Das berichtet der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte bei SPIEGEL+.)

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Heft 27/2019
Der Darm und das Geheimnis eines langen Lebens

Seit Wochen hilft eine Personalberatung dem DFB bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Verbandschef Reinhard Grindel. Am Rande einer Sitzung mit Regional- und Landesverbänden am vergangenen Montag teilte einer der Personalberater mit, dass der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer den Posten ebenso abgelehnt habe wie der langjährige Aufsichtsratschef der Commerzbank, Klaus-Peter Müller. Auch der frühere Bundesinnenminister und CDU-Politiker Thomas de Maizière hat nach Angaben von Vertrauten berichtet, er sei gefragt worden, habe aber erklärt, dass er nicht zur Verfügung stehe.

Eine Anfrage des SPIEGEL ließ de Maizière unbeantwortet; Hainer wollte sich offiziell nicht äußern. Müller verwies auf die bislang geltende Altersgrenze von 70 Jahren für das Präsidentenamt. Nach SPIEGEL-Informationen wäre der DFB bereit gewesen, diese für Müller aufzuheben. Wegen der Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Grindel-Nachfolger soll der Kandidat nun erst später bestimmt werden, ursprünglich war dafür der 26. Juli vorgesehen. Lesen Sie hier alles über die beschwerliche Präsidentensuche.

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insgesamt 49 Beiträge
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Seite 1
zauberer2112 28.06.2019
1. Was sind denn das für Kandidaten?
Findet sich denn niemand, der halbwegs Ahnung von Fußball und Verbandsarbeit hat?
goya45 28.06.2019
2. So wird das nichts
Was sind das auch für Vorschläge: ein Wirtschaftsmanager, ein Banker und ein Politiker. Vielleicht sollte den Posten jemand übernehmen, der zumindest ein klitzkleines bisschen Ahnung von Fußball hat! das wäre zumindest mal ein Schritt in die richtige Richtung.
heissSPOrN 28.06.2019
3.
Vielleicht mal mit einer wirklich extravaganten und teuren Uhr locken - vielleicht findet sich dann jemand?
Skakesbier 28.06.2019
4. Es muß in diesem
'Saftladen' endlich mal ein top-renommierter und nach seiner Kicker-Karriere auch außerhalb des Platzes erfolgreicher Fußballer 'ran! Bloß nicht wieder so ein drittklassiger Polit-Darsteller wie Grindel oder Niersbächer bzw. Zwanziger! Meine erste Wahl wäre natürlich Wolfgang Overath. Aber wenn WO oder die ähnlich gute Alternative Netzer aufgrund des Alters nicht mehr wollen: Rummenigge!
achim21129 28.06.2019
5. Für die Auswahl ...
... diese Kandidaten hat man ein Personalberatungsunternhemen engagiert? Alter Schwede, ich bin beeindruckt!
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