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DFB-Pokal: Klare Sache

Foto: Dean Mouhtaropoulos/ Bongarts/Getty Images

DFB-Pokal Fünf Tore gegen Gladbach - Leverkusen im Achtelfinale

Bayer Leverkusen hat Borussia Mönchengladbach nach einem deutlichen Erfolg aus dem Pokal geworfen. Kiel gelingt die Überraschung gegen Freiburg. Leipzig steht ebenfalls im Achtelfinale.

Borussia Mönchengladbach - Bayer Leverkusen 0:5 (0:2)

Julian Brandt ebnete Bayer Leverkusen bereits in der ersten Hälfte den Weg ins Achtelfinale. Zunächst erzielte er nach starker Vorarbeit von Kevin Volland mit einem präzisen Schuss ins lange Eck die frühe Führung (5. Minute), kurz vor der Pause leitete er auch das 2:0 ein. Während sich Gladbach noch sortierte, führte Brandt einen Freistoß schnell aus, Lars Bender scheiterte zunächst an Yann Sommer, Tin Jedvaj traf jedoch im Nachschuss (45.+1).

Auch das 3:0 bereitete wieder Brandt vor: Seine Ablage nach einem 30-Meter-Lauf nutzte Karim Bellarabi zum dritten Bayer-Treffer (67.). Nach einem Steilpass von Volland ließ Bellarabi dann Oscar Wendt und Yann Sommer aussteigen und erzielte seinen zweiten Treffer (74.). Die Demütigung für Gladbach machte Volland perfekt, als er nach einem 40-Meter-Diagonalball von Dominik Kohr Sommer austanzte und das 5:0 erzielte (80.).

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DFB-Pokal: Klare Sache

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RB Leipzig - TSG Hoffenheim 2:0 (0:0)

In der Liga war Leipzig zuletzt zweimal ohne Torerfolg geblieben. Auch im Pokal gegen Hoffenheim stand es zur Pause noch 0:0. Aber dann kam Timo Werner ins Spiel - und schoss sein Team schnell zum Sieg. Gut zwei Minuten nach Wiederanpfiff drückte der 22-Jährige eine Hereingabe von Marcel Halstenberg per Volley über die Linie (48.). Kurz darauf legte Werner nach: Nach einem Pass von Yussuf Poulsen nahm der Angreifer den Ball in der Mitte noch an, drehte sich und schob ein (56.).

Timo Werner (r.)

Timo Werner (r.)

Foto: Jan Woitas/ dpa

Hoffenheim kam nicht mehr zurück ins Spiel und ist damit schon zum vierten Mal in Folge vor der dritten Runde gescheitert. Leipzig wiederum übersteht Runde zwei erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte, erstmals nach 2014/2015.

Holstein Kiel - SC Freiburg 2:1 (1:1)

Immer wieder Nils Petersen: Der Freiburger Stürmer hatte in den vergangenen zwei Jahren bei jedem seiner DFB-Pokal-Einsätze getroffen. Auch in Kiel war er bereits nach 42 Sekunden zur Stelle, um eine Flanke von Pascal Stenzel zur Führung zu verwerten.

Nils Petersen (l.)

Nils Petersen (l.)

Foto: Frank Molter/ dpa

Doch Kiel behielt die Nerven und drehte die Partie. Janni Serra köpfte in der 26. Minute den Ausgleich. David Kinsombi traf in der 79. Minute zur Kieler Führung und bescherte Holstein den Einzug ins Achtelfinale.

Arminia Bielefeld - MSV Duisburg 0:3 (0:3)

Im Jahr 2011 hatte Duisburg erst im Finale verloren, seitdem aber stets den Einzug in die dritte Runde verpasst - bis jetzt. In der zweiten Liga steht Bielefeld (Rang 14) drei Plätze und sechs Punkte vor Duisburg, im Pokal aber lag die Arminia schon zur Pause deutlich zurück. In der 12. Minute verlängerte John Verhoek einen Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zur Gäste-Führung ins lange Eck. Innerhalb von sieben Minuten erzielte der MSV noch vor der Pause zwei weitere Treffer. Fabian Schnellhardt (38.) und Cauly Oliveira Souza (45.) waren die Torschützen. Davon erholte sich Bielefeld nicht mehr.

Fabian Schnellhardt (3.v.l)

Fabian Schnellhardt (3.v.l)

Foto: Friso Gentsch/ dpa
aev/tip
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