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BVB iin Saarbrücken: Souverän beim Drittligisten

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images

Pokal-Achtelfinale Dortmunds B-Elf gewinnt mühelos in Saarbrücken

Es war das Spiel des Jahres für den 1. FC Saarbrücken, doch gegen die übermächtigen Gäste aus Dortmund hatte der Drittligist am Ende keine Chance. Mit zwei Toren und einer beinahe komplett ausgetauschten Mannschaft gewann der BVB souverän und zog ins Viertelfinale ein.

Hamburg - Borussia Dortmund hat mit seinem nahezu letzten Aufgebot ohne große Probleme das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken gewann die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp 2:0 (1:0). Den Führungstreffer erzielte Julian Schieber per Kopf in der 19. Minute, Jonas Hofmann erhöhte zum 2:0 (48. Minute).

Klopp schickte zunächst eine Mannschaft aufs Feld, in der neben den angeschlagenen Marco Reus, Nuri Sahin und Sven Bender auch Lukasz Piszczek, Jakub Blaczszykowski, Robert Lewandowski und Roman Weidenfeller fehlten. Der BVB übernahm trotzdem von Beginn an die Kontrolle und hatte schnell zwei gute Chancen. Erst scheiterte Pierre-Emerick Aubameyang (12.) an Saarbrückens Torhüter Timo Ochs, drei Minuten später brachte Henrich Mchitarjan den Ball völlig freistehend nicht ins Tor.

Mit viel Einsatzwillen versuchte der Tabellen-19. der 3. Liga vor 30.931 Zuschauern im ausverkauften Ludwigspark, den Dortmunder Spielfluss zu stören, fanden aber kaum ein Mittel. Das Führungstor des BVB durch Schieber schien wie die logische Konsequenz.

In der Folge sahen die Zuschauer in fast regelmäßigen Abständen Möglichkeiten der Gäste, die das Spiel eigentlich schon zur Pause für sich hätten entscheiden können.

Die Angriffsversuche der Gastgeber, die Werder Bremen und Zweitligist SC Paderborn ausgeschaltet hatten, endeten zumeist spätestens an der Strafraumgrenze. Allerdings hatte der BVB Glück, als Saarbrückens Marcel Ziemer (37.) das Tor nach einem langen Pass mit einer Direktabnahme nur um Zentimeter verfehlte.

Klopp: "Sehr, sehr zufrieden"

Dortmund rückte die Verhältnisse kurz nach der Pause wieder zurecht. Eine scharfe Flanke von Schieber vollendete Hofmann volley aus fünf Metern. Trotz der komfortablen Führung hielt der BVB das Tempo hoch, Saarbrücken versuchte mit aller Kraft, dagegen anzugehen. Raum für eigene Angriffe bot sich so kaum noch.

Klopp brachte Blaszczykowski für Pierre-Emerick Aubameyang, Piszczek für Kevin Großkreutz und Marvin Ducksch für Mchitarjan, doch sie hatten keine andere Aufgabe mehr, als den verdienten und ungefährdeten Dortmunder Sieg über den Schlusspfiff zu bringen.

Einzig mit der Chancenverwertung haderte Klopp im Anschluss: "Da hätten wir noch ein bisschen konsequenter sein können", sagte der Trainer. Ansonsten sei er "sehr, sehr zufrieden. Hier roch es nicht eine Sekunde nach Sensation, das war die entscheidende Sache. Die Jungs mit wenig Spielpraxis haben ein phantastisches Spiel gemacht."

Auch sein Saarbrücker Kollege Milan Sasic war trotz der Niederlage nicht unglücklich über den Verlauf des Duells: "Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht verstecken wollten. Ich kann der Mannschaft insgesamt keinen großen Vorwurf machen, wir können mit dem Ergebnis leben", sagte er.

1. FC Saarbrücken - Borussia Dortmund 0:2 (0:1)
0:1 Schieber (19.)
0:2 Hofmann (49.)
Saarbrücken: Ochs - Falkenberg, Fischer, Knipping, Marque - Forkel (79. Tim Kruse), Raffael Korte - Plut, Deville (63. Humbert), Hoffmann - Ziemer (46. Rathgeber)
Dortmund: Langerak - Großkreutz (66. Piszczek), Manuel Friedrich, Sokratis, Durm - Kirch, Kehl - Hofmann, Mchitarjan (76. Ducksch), Aubameyang (66. Blaszczykowski) - Schieber
Schiedsrichter: Fritz (Korb)
Zuschauer: 30.931 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Raffael Korte, Knipping

psk/sid
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