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DFB-Pokal: Bayern bei über 30 Grad im Urlaubsmodus

Foto: Dennis Grombkowski/ Bongarts/Getty Images

DFB-Pokal FC Bayern siegt glanzlos, Ingolstadt scheitert an Viertligist

Fünftligist gegen Rekordmeister: Was ein Torfestival hätte werden sollen, wurde ein Sommerkick mit dem FC Bayern als Sieger. Ingolstadt verlor in Unterhaching und ist damit der dritte Bundesligist, der in der ersten Pokalrunde scheitert.

FC Nöttingen - FC Bayern München 1:3 (1:3)

Das große Spektakel blieb aus. Gegen Fünftligist Nöttingen tat der FC Bayern angesichts der Hitze nicht mehr als nötig, um problemlos die zweite Runde des DFB-Pokals zu erreichen. Arturo Vidal hatte die Münchner in der fünften Minute per Handelfmeter in Führung gebracht.

Nach einer Viertelstunde durfte der Außenseiter zwar kurz von einer Sensation träumen, als Niklas Hecht-Zirpel den 1:1-Ausgleich erzielte (16. Minute), aber keine 60 Sekunden später traf Mario Götze zur erneuten Führung der Bayern. Robert Lewandowski erzielte in der 26. Minute das 3:1, mehr Tore bekamen die 30.000 Zuschauer im Karlsruher Wildparkstadion, wohin Nöttingen ausgewichen war, nicht zu sehen.

SpVgg Unterhaching - FC Ingolstadt 2:1 (1:0)

Mit dem FCI ist nach Hoffenheim und dem HSV der dritte Bundesligist in der ersten Pokalrunde gescheitert. Die Mannschaft aus Ingolstadt kontrollierte zwar die Partie, aber sie offenbarte auch eklatante Schwächen in der Defensive. Unterhachings Markus Einsiedler nutzte diese in der 30. Minute aus und schoss den Regionalligisten in Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte der 26-Jährige aus abseitsverdächtiger Position (48.). Der Anschlusstreffer von Moritz Hartmann (83.) fiel aus Sicht der Gäste zu spät - es blieb beim 2:1.

Rot-Weiss Essen - Fortuna Düsseldorf 0:0 n.V. (1:3 i.E.)

Erst im Elfmeterschießen setzte sich Zweitligist Fortuna Düsseldorf beim zwei Klassen tiefer spielenden Traditionsverein Rot-Weiss Essen durch. Vor 17.500 Zuschauern an der Essener Hafenstraße mussten die Gäste ab der 83. Minute in Unterzahl bestehen - Linksverteidiger Lukas Schmitz hatte Gelb-Rot gesehen. Im Elfmeterschießen verschossen zwar mit Didier Ya Konan und Mike van Duinen zwei der ersten drei Schützen der Fortuna. Aber für RWE traf überhaupt nur Kapitän Moritz Fritz. Düsseldorf war in diesem Wettbewerb zuletzt zweimal in Folge an Viertligisten gescheitert und steht nun erstmals seit 2012 wieder in der zweiten Runde des DFB-Pokals.

VfB Lübeck - SC Paderborn 1:2 (1:0)

In Lübeck sah es lange nach einer Pokalüberraschung aus. Dank eines Tores von Stefan Richter (43.) und einer engagierten Leistung ging der Regionalligist verdient als Führender in die Halbzeitpause. Erst durch ein Eigentor von Lukas Knechtel (54.) kam der Bundesliga-Absteiger zum glücklichen Ausgleich. Kurz darauf erzielte Mahir Saglik den Paderborner Führungstreffer und Endstand per Foulelfmeter (59.).

FK Pirmasens - 1. FC Heidenheim 1:4 (0:2)

Heidenheim hat sich souverän für die zweite Runde qualifiziert. Mit zwei schnellen Toren in der 29. und 32. Minute schossen Ben Halloran und Smail Morabit den Zweitligisten zu einer komfortablen Ausgangsposition gegen den Regionalligisten. Nach dem Seitenwechsel entschied Robert Leipertz die Partie mit zwei weiteren Treffern (51. und 80.). Alexander Schmieden gelang in der 82. Minute der Ehrentreffer.

Die erste Runde im DFB-Pokal

ham/jan/dan