DFB-Pokal Bayern müht sich gegen Rödinghausen in die dritte Runde

Starker Start, mühsames Finish: Gegen Regionalligist Rödinghausen hat sich der FC Bayern zum Erfolg gezittert. Der Hamburger SV siegte dank Pierre-Michel Lasogga souverän bei Wehen Wiesbaden.

Sandro Wagner
FRIEDEMANN VOGEL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Sandro Wagner


SV Rödinghausen - FC Bayern München 1:2 (0:2)

Der FC Bayern ist gegen den SV Rödinghausen aus der Regionalliga West nur mit Mühe in die dritte Runde eingezogen. Sandro Wagner brachte den Rekordmeister nach nur acht Minuten mit einem sehenswerten Volleytreffer in Führung, Thomas Müller erhöhte per Foulelfmeter auf 2:0 (13.). Nur zehn Minuten später gab es den nächsten Strafstoß nach Foul an Leon Goretzka, doch Renato Sanches verpasste es, weiter zu erhöhen.

Im zweiten Durchgang wurde Rödinghausen mutiger und kam zum Erfolg: Nach einer Hereingabe von Kelvin Lunga entwischte Linus Meyer Rafinha und erzielte den Anschlusstreffer (51.). Torwart Niclas Heimann wahrte mit einer starken Parade gegen Franck Ribéry die Hoffnung des Regionalligisten (75.) - doch offensiv reichte es nicht mehr, um das Spiel zu drehen.

Pierre-Michel Lasogga
Getty Images

Pierre-Michel Lasogga

SV Wehen Wiesbaden - Hamburger SV 0:3 (0:1)

Durch einen gut aufgelegten Pierre Michel Lasogga hat der Hamburger SV sein Zweitrundenspiel bei Drittligist Wehen Wiesbaden gewonnen. Der Stürmer erzielte Mitte des ersten Durchgangs mit einem Flachschuss aus kurzer Distanz die Führung (21. Minute). Der Ball wäre für SVWW-Keeper Markus Kolke durchaus haltbar gewesen. Chancenlos war er hingegen, als der HSV-Angreifer nach Kopfballablage von Fiete Arp in der 51. erneut wuchtig vollendete. In der sechsten Minute der Nachspielzeit traf Douglas Santos zum 3:0-Endstand.

Gefährdet wurde das Weiterkommen weniger durch den Gegner als durch die eigenen Fans: Weil die im Gästeblock gleich mehrfach Pyrotechnik abgebrannt wurde, unterbrach Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck die Partie nach dem zweiten Treffer und drohte mit einem Spielabbruch.

Heidenheims Patrick Mainka (l.)
DPA

Heidenheims Patrick Mainka (l.)

1. FC Heidenheim - SV Sandhausen 3:0 (2:0)

Der 1. FC Heidenheim steht zum dritten Mal im Achtelfinale des DFB-Pokals. Im Zweitligaduell gegen den SV Sandhausen waren die Heidenheimer das effektivere Team - zwei Chancen reichten dem Team von Trainer Frank Schmidt, um komfortabel in Führung zu gehen. Es waren gerade einmal acht Minuten gespielt, als der Sandhäuser Spielführer Stefan Kulovits Niklas Dorsch foulte. Marc Schnatterer verwandelte den Elfmeter - 1:0. Auch am zweiten Tor des Abends war Schnatterer beteiligt. Seine Flanke landete bei Tim Skarke, der überlegt zu Nikola Dovedan ablegte. Der Stürmer traf aus der Drehung (19.).

Sandhausen spielte zwar gut mit, agierte aber bei zwei Chancen von Korbinian Vollmann (29., 30.) zu sorglos und hatte nach der Pause sogar noch Glück, dass Schiedsrichter Sven Waschitzki nach einem Foul von Tim Kister an Dovedan nicht erneut auf Strafstoß für Heidenheim entschied. Kurz vor Ende der Partie machte Dovedan dann mit seinem zweiten Treffer alles klar (86.).

FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 3:2 n.V. (2:2, 1:2)

Verlängerung können die Augsburger einfach: Die letzten fünf FCA-Spiele, die in die Verlängerung gingen, gewann das Team allesamt. Gegen Mainz machte die Mannschaft von Manuel Baum das halbe Dutzend voll. Und wie: Es lief bereits die 105. Minute im Spiel gegen den FSV Mainz, als Caiuby eine Flanke von Alfred Finnbogason ins Tor wuchtete. Es war das 3:2, der FCA hatte das Spiel gedreht und zum siebten Mal in den vergangenen zehn Jahren das Achtelfinale erreicht.

Danach hatte es bis wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nicht ausgesehen. Philipp Mwene hatte Mainz in Führung gebracht (19.), ehe ein Eigentor von Stefan Bell für den Ausgleich sorgte (40.). Kurz vor der Pause hatte Robin Quaison erneut für die Rheinhessen getroffen. Und so hatte es bis zur 86. Minute nach einem Ausscheiden des FCA ausgesehen - bis Michael Gregoritsch zum zwischenzeitlichen 2:2 traf und so die Verlängerung erst ermöglichte.

tbe/tip



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Seite 1
Pela1961 30.10.2018
1. Also wirklich
Nein, es war kein gutes Spiel des FC Bayern. Ja, sie haben in der zweiten Halbzeit nicht gut gespielt. Sie haben mehrere individuelle, unerklärliche Fehler gemacht, die gegen einen stärkeren Gegner sehr schnell zu einer Niederlage führen können. Aber lieber Spon - "gezittert"? Mal ehrlich - wie oft hat ein Münchner in letzter Sekunde klären müssen? Wie oft musste Manuel Neuer ernsthaft eingreifen? Wieviel Schüsse gingen knapp daneben, klatschten an die Latte oder wie oft ist einer im Münchner Strafraum nur ganz knapp am Ball vorbeigerutscht, so dass die Münchner ihren berühmten Dusel auspacken mussten? DAS wäre Zittern. Und das alles geschah nicht ein einziges Mal. Die Rödinghausener hatten eine Chance, die haben sie gemacht. Und das wars. Die Münchner haben zwei Tore geschossen, einen Elfer vergeben, einen Freistoß an den Außenpfosten gesetzt und mehrere Chancen saublöde vergeben. Wie gesagt, sie haben nicht gut gespielt, aber gezittert haben sie auch nicht.
Orthoklas 30.10.2018
2. Lausig
Mit DEM FC Bayern ein lausiges 2:1 hinzubekommen... Für Kovac beginnt die Uhr langsam wirklich zu ticken.
Sal.Paradies 31.10.2018
3. Definitionssache
Zitat von Pela1961Nein, es war kein gutes Spiel des FC Bayern. Ja, sie haben in der zweiten Halbzeit nicht gut gespielt. Sie haben mehrere individuelle, unerklärliche Fehler gemacht, die gegen einen stärkeren Gegner sehr schnell zu einer Niederlage führen können. Aber lieber Spon - "gezittert"? Mal ehrlich - wie oft hat ein Münchner in letzter Sekunde klären müssen? Wie oft musste Manuel Neuer ernsthaft eingreifen? Wieviel Schüsse gingen knapp daneben, klatschten an die Latte oder wie oft ist einer im Münchner Strafraum nur ganz knapp am Ball vorbeigerutscht, so dass die Münchner ihren berühmten Dusel auspacken mussten? DAS wäre Zittern. Und das alles geschah nicht ein einziges Mal. Die Rödinghausener hatten eine Chance, die haben sie gemacht. Und das wars. Die Münchner haben zwei Tore geschossen, einen Elfer vergeben, einen Freistoß an den Außenpfosten gesetzt und mehrere Chancen saublöde vergeben. Wie gesagt, sie haben nicht gut gespielt, aber gezittert haben sie auch nicht.
Moin @Pela1961......jetzt rege dich nicht sofort wieder auf, weil SPON ein Wort anders als du definierst. "Zittern" bedeutet für SPON in diesem Kontext einfach, dass das Spiel bis zum Ende nicht wirklich entschieden gewesen ist, was ja wirklich so war! Peinlich genug wenn >600Mio. vs. 600000 so eine bräsige Leistung abliefert. Da sollten die Spieler des FCB eigentlich noch Geld mitbringen, während wackere Rödingshausener einen Extrabonus verdient hätten. Und wie einfach Rödingshausen den Anschluß erzielte, würde mir als FCB`ler wirklich Sorgen machen. Aber wirklich feiner Rückpass von T.Müller, wenn auch in die falsche Richtung . ;-)
comptur 31.10.2018
4. So isses
Zitat von OrthoklasMit DEM FC Bayern ein lausiges 2:1 hinzubekommen... Für Kovac beginnt die Uhr langsam wirklich zu ticken.
Wären die Münchener im Rückstand gewesen hätten sie in der zweiten Halbzeit resuluter gespielt. Sie waren bestrebt das Spiel ohne Verletzungen zu beenden. Was ihnen auch fast gellungen ist. Es wurde lediglich ein wichtiger Spieler zusammen getreten. Es besteht auch keine Pflicht einen unterklassigen Gegner zu demütigen.
golfstrom1 31.10.2018
5. Bayern
Was den Bayern fehlt ist schlicht und ergreifend ein Trainer, der den Spielern einen klaren Plan gibt wie offensiv gespielt werden muss. Das bedeutet die Mannschaft hat derzeit überhaupt keine Ideen wie sie offensiv Torchancen kreieren sollen. Natürlich fällt den Spielern aufgrund ihrer individuellen Klasse und aufgrund ihrer Erfahrung immer wieder mal etwas ein, aber das ist alles nicht systematisch. Wer sich beispielsweise Guardiolas ManCity anschaut sieht ganz klar eine offensive Spielidee. Auch bei Klopps Liverpoolern ist das zu erkennen und ebenso neuerdings bei den Dortmunder Borussen. Ich glaube, dass Kovac hierfür sehr viel Lernbedarf hat und derzeit dem Team noch keine konkrete Spielidee vermitteln kann.
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