DFB-Pokal Bayern und Gladbach stehen im Viertelfinale

Pflicht erfüllt, mehr nicht: Bayern München hat sich im Achtelfinale gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt. Dabei reichte ein frühes Tor von Douglas Costa. Auch Gladbach ist eine Runde weiter.

Douglas Costa
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Douglas Costa


Bayern München ist ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Beim 1:0 (1:0)-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg sorgte Douglas Costa bereits in der 17. Minute für das Tor des Tages. Wolfsburg agierte weitestgehend harmlos und kam erst in der Schlussphase zu nennenswerten Torchancen. Auch Borussia Mönchengladbach steht in der Runde der letzten Acht. Die Fohlen hatten mit dem Zweitligisten Greuther Fürth keine Probleme und gewannen 2:0 (2:0).

FC Bayern - VfL Wolfsburg 1:0 (1:0)

Die 74.000 Zuschauer bekamen in der ersten Hälfte ein gewohntes Bild zu sehen. Bayern dominierte, hatte deutlich mehr Ballbesitz als der Gegner und erspielte sich Chancen. Die logische Konsequenz war der Führungstreffer von Douglas Costa, dessen Schuss vom ehemaligen Münchner Luiz Gustavo ins Tor abgefälscht wurde (17.). Bayerns Torhüter Manuel Neuer musste im ersten Durchgang keinen Ball parieren, Wolfsburg agierte nach zuletzt schwachen Leistungen in der Liga erneut harmlos.

In der 61. Minute reagierte Wolfsburgs Coach Valérien Ismaël auf die schwache Offensivleistung, indem er Mario Gomez für den wirkungslosen Paul-Georges Ntep einwechselte. Doch auch der 31-Jährige, der zwischen 2009 und 2013 insgesamt 75 Tore für die Münchner erzielte, sorgte nicht für die erhoffte Gefahr im gegnerischen Strafraum. Bayern verwaltete das Ergebnis und setzte auf Konter.

Mats Hummels verpasste nach einem Eckball in der 70. Minute per Kopf die Entscheidung. Das Spiel stand auch im Zeichen des angeblichen Rücktritts von Kapitän Philipp Lahm zum Saisonende. Yunus Malli hatte in der Schlussphase die größte Chance der Partie, als er freistehend aus zwölf Metern an Neuer scheiterte (82.). Nur drei Minuten später vergab Daniel Didavi eine weitere Gelegenheit.

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Greuther Fürth - Borussia Mönchengladbach 0:2 (0:2)

Der Gladbacher Aufwärtstrend hält an: Nach den Siegen in der Bundesliga gegen Leverkusen und Freiburg haben die Fohlen nun auch Greuther Fürth bezwungen. Dabei sorgte das Team von Trainer Dieter Hecking schon früh für die Entscheidung. Zunächst traf Oscar Wendt für die Gäste (12.), noch vor der Halbzeit erhöhte Thorgan Hazard per Foulelfmeter, nachdem der Belgier zuvor im Strafraum gefoult worden war (36.). Der Zweitligist hatte Glück, dass es vor dem Seitenwechsel bei diesem Resultat blieb.

Im zweiten Durchgang taten die Gäste nur noch das Nötigste und hatten fortan Glück, dass Greuther Fürth nach einer Doppelchance von Sercan Sararer und Robert Zulj den Anschlusstreffer verpasste (69.). Es blieb beim letztlich souveränen Auswärtserfolg.

bam



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